Anzeigenzeitung für Zehlendorf, Steglitz & Umland - 03322-5008-0 - info@zehlendorfaktuell.de

26.08.2017

Nachgefragt #11 – Michael H. Schulze

Seit über 10 Jahren arbeitet Michael H. Schulze (29) in der Werbe- und Kreativbranche. Er gründete nach seinem Masterstudium im Fachbereich „Marketingkommunikation“ 2014 die Qualedia Werbeagentur (www.qualedia-agentur.de). Seitdem arbeitet er als Marketingberater in Zehlendorf-Mitte – und ist dabei spezialisiert auf den Markenaufbau und das Empfehlunsgmarketing.

Das heißt, dass er seine Kunden zu einer Marke aufbaut, die in den Köpfen bleibt. Außerdem unterstützt er sie mit modernen Marketingmaßnahmen dabei, Neukunden zu gewinnen. Er sagt: „Auch wenn ich einige Jahre lang in Sachsen-Anhalt mein Abi gemacht und bei der deutschen Marine gewesen bin, so liegen meine Wurzeln doch ganz klar in Zehlendorf, wo ich aufgewachsen bin, wohne und arbeite. Ich bin stolz darauf, dass mein Urgroßvater Georg Schulze sogar einmal Bürgermeister von Zehlendorf war.“

Raus in die Natur: Ihr Lieblingsplatz in Zehlendorf?

Der Schlachtensee. Gerne erinnere ich mich an längere Spaziergänge mit dem Hund, an Badeausflüge oder an schöne Stunden mit Freunden am Wasser.

Shopping: Wo kann man das in Zehlendorf am besten?

Am Teltower Damm gibt es eigentlich alles für den alltäglichen Bedarf. Wenn es mal etwas mehr sein soll, gehe ich aber auch in die Schlossstraße.

Wenn der kleine Hunger kommt: Der Imbiss Ihres Vertrauens?

Ich gehe gerne zu dem neuen Dönerladen im S-Bahnhof Zehlendorf. Beeindruckend finde ich, dass die aus Prinzip keinen Alkohol verkaufen. Am Eingang hängt ein Zettel, dass hier hungrigen, bedürftigen Menschen auch kostenlos Döner angeboten wird. In der Hoffnung, dass dies nicht ausgenutzt wird. Ich finde, dass wir alle solche Aktionen unterstützen sollten!

Wenn der große Hunger kommt: Wo gehen Sie dann essen?

Besonders gerne gehe ich ins Wirtshaus an der Rehwiese oder zum Italiener Nuovo Paladino. Wer mal richtig gut frühstücken und dabei andere Unternehmer aus Zehlendorf und Umgebung kennenlernen möchte, dem empfehle ich den Rasthof Grunewald. Jeden Donnerstag bin ich hier ab 6:45 Uhr beim Unternehmerfrühstück (www.bni-eisbaer.de) anzutreffen.

Abends etwas trinken: Nur wo?

Auf jeden Fall im Shamrock Pub! Hier werden viele Fußballspiele übertragen, die Getränke sind gut, es ist meistens etwas los. Igor, der Inhaber, ist ein echt korrekter Kerl.

Was für ein Laden fehlt Ihnen in Zehlendorf?

In der Facebook Gruppe „Zehlendorf-Süd ein Leben lang“ habe ich mal die gleiche Frage gestellt und 97 Antworten erhalten: 24 wünschen sich einen guten Fleischer, 15 ein gutes Fischgeschäft, 14 eine Bar zum abends hingehen, 13 einen Sportladen und 11 einen türkischen Supermarkt (20 sonstige Läden). Mir persönlich fehlt hier ein E-Zigaretten Laden.

Wie beschreiben Sie den typischen Zehlendorfer?

Gar nicht – weil „typisch“ bedeuten würde, dass ich Zehlendorfer über einen Kamm scheren müsste. Meiner Wahrnehmung nach folgt der vermeintlich „typische Zehlendorfer“ zumindest nicht dem Klischee „alt“, „spießig“ oder „bonzig“.

Was muss man in Zehlendorf gesehen haben?

Da habe ich einen kleinen Geheimtipp: Wenn man vor dem Teltower Damm 20 steht, sieht man nicht nur eine ganz tolle alte Vitrine, sondern auch rechts davon eine Einfahrt. Wer dort reingeht bis in den Hinterhof, kann sich eine kleine, aber tolle Kunstausstellung mit kreativen Bildern der Zehlendorfer Künstlerin „KathyS“ (www.kathys-arts.com) ansehen.

Was sollte man tunlichst in Zehlendorf NICHT gesehen haben?

Den langsamen Untergang der Machnower Straße. Ich appelliere an alle Vermieter, mehr Wert auf die Qualität der Läden und Mieter zu legen! Auch habe ich kein Verständnis dafür, dass Antkowiak und der Juwelier E. Weiss am Teltower Damm wegen gestiegener Mieten ihren Platz verlassen mussten und diese beiden Läden nun schon sehr lange leer stehen.

Was ist das Besondere an Zehlendorf?

Das Besondere an Zehlendorf ist es, jederzeit in wenigen Minuten ausgiebig shoppen, Kultur erleben, in verschiedenen Seen baden oder in Wäldern spazieren gehen zu können. Wir haben die höchste Lebensqualität ganz Berlins direkt vor der Tür und sollten das zu schätzen wissen!

Was nervt an Zehlendorf?

Wenn die großen Busse vorbeifahren, wackelt immer das ganze Haus.

Das Beste, was IHNEN in Zehlendorf je passiert ist…

Hier in Zehlendorf-Mitte zu wohnen, hier aufgewachsen zu sein und am Teltower Damm 20 ein tolles Büro für meine Qualedia Werbeagentur zu haben. (Foto: www.marius-bauer.de)

Seitenaufrufe: 8

Zum Thema passende Artikel

25.04.2018

Scheibes Kolumne: Verrückte Begegnungen

Letztens steh ich mit dem Auto an der roten Ampel und warte, dass es grün wird. Neben mir ist die Bushaltestelle mit all den pubertierenen Teenagern, die nach der Schule nach Hause wollen. Plötzlich donnert energisch eine kleine Faust gegen das Fenster meiner Beifahrertür. Ich kurbele das Fenster runter und erwarte, einen renitenten Teenager vor mir zu haben, der vielleicht die Farbe meines Autos doof findet. mehr…

24.04.2018

Nachgefragt #19: Frank Mückisch

Frank Mückisch (61) ist in Steglitz-Zehlendorf Bezirksstadtrat für die Abteilung Bildung, Kultur, Sport und Soziales. Bevor Frank Mückisch Stadtrat wurde, hat er in einem Steuerbüro gearbeitet, war bei der Deutschen Rentenversicherung Bund tätig und hat an der Hochschule des Bundes am Fachbereich Sozialversicherung gelehrt. mehr…

24.03.2018

Nachgefragt #18: Carolina Böhm, Stadträtin

Carolina Böhm ist Stadträtin für Jugend, Gesundheit und Integration in Zehlendorf-Steglitz. Über sich selbst erzählt sie: „Im Jahr 1985 bin ich aus Düsseldorf nach Berlin gezogen, um hier Politikwissenschaften zu studieren. Das Studium habe ich mit dem dazugehörigen Diplom abgeschlossen und betrachte mich, seit ich hier den größten Teil meiner Lebenszeit verbringe, als Berlinerin. mehr…

24.02.2018

Scheibes Kolumne: In Morpheus Armen

Ich habe eine Superkraft. Ich kann nicht fliegen, kann kein Geld herbeizaubern und kann auch nicht mit der Faust durch Betonmauern hauen. Dafür kann ich aber eins ganz besonders gut – schlafen. Ich schaffe es, in jeder Situation und an jedem Ort einzuschlafen. mehr…

24.02.2018

Nachgefragt #17: Dr. Mechtild Nienhaus-Wasem

Dr. phil. Mechtild Nienhaus-Wasem (71) hat eine aufregende Zeit hinter sich. Zusammen mit ihrem Mann, der für die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) tätig war, hat sie 18 Jahre in Nicaragua, Ecuador, Costa Rica und Guatemala gelebt. mehr…

29.01.2018

Scheibes Kolumne: Alles eine Frage der Hygiene!

Es war auf dem Weg zu einem Golfplatz, als ein Freund von mir noch auf dem Parkplatz zu einem geheimnisvollen Fläschchen griff und sich den Inhalt großzügig über beide Hände kippte. Es roch auf einmal streng im engen Auto – wie nach Desinfektionsmittel. Und genau das war es auch, ein Desinfektionsmittel für die Hände. mehr…

29.01.2018

Nachgefragt #16: Cerstin Richter-Kotowski

Cerstin Richter-Kotowski (geb. 14. April 62) ist in Zehlendorf aufgewachsen und hat ihr Abitur 1981 an der Droste-Hülshoff-Schule absolviert, um anschließend an der FU Berlin Jura zu studieren. Die Volljuristin (verheiratet, ein Sohn) ist seit 1991 im öffentlichen Dienst des Landes Berlin beschäftigt. mehr…

19.12.2017

Scheibes Kolumne: Weihnachten kann kommen!

Bereits im November bricht in der Familie die nackte Panik aus: Weihnachten kommt. Dabei war doch eben erst noch Ostern! Und schon schlagen Printen und Spekulatius im Supermarkt auf, tönt „Last Christmas“ aus dem Radio und schickt Coca-Cola mit lautem „Ho Ho Ho“ wieder den Weihnachtsmann auf PR-Tour. mehr…

19.12.2017

Nachgefragt #15: Ann-Kristin Ebeling

Meine Mitarbeit am Magazin ZEHLENDORF.aktuell begann im März 2015. Ich lerne die Menschen und den Bezirk Steglitz-Zehlendorf von Monat zu Monat intensiver kennen. Ich liebe die Vielfältigkeit und die Historie und finde immer wieder neue Ecken, wo es sich lohnt, einen Abstecher hin zu machen. mehr…

16.12.2017

Scheibes Kolumne: Viel Spaß beim Live-Konzert

Musik ist toll. Musik ist einzigartig. Musik verbindet die Menschen. Und so tut man sich auch mit 50 Jahren noch den Stress an, auf ein Live-Konzert zu gehen. Gerade Berlin bietet sich dafür doch wunderbar an. Es gibt kleine, intime Clubs und gigantische Bühnen wie das Olympia-Stadion oder die Mercedes-Benz-Arena. mehr…

16.12.2017

Nachgefragt #14: Jan Puhlmann

Jan Puhlmann (Jahrgang 67), eigentlich eine Kieler Sprotte, möchte sich als ein aufgewachsener Zehlendorfer verstanden wissen, da er hier Laufen und Sprechen gelernt hat. Er besuchte die Mühlenau-Grundschule und machte 1985 sein Abitur am Werner-von-Siemens-Gymnasium in Nikolassee. mehr…

27.10.2017

Scheibes Kolumne: Nass oder trocken rasieren?

Seit die Hormone sprießen, tun dies auch die Haare. Leider nicht auf dem Kopf. Von hier aus fallen die Haare zunehmend auf den Rücken herunter und hinterlassen eine kahle Stelle, in der sich die Sonne spiegelt. Dafür wachsen die Haare aber im Gesicht. mehr…

27.10.2017

Nachgefragt #13: Katrin Kaiser

Katrin Kaiser (55): Ich bin in Berlin geboren und lebe seit fast 45 Jahren in Nikolassee. Ich kenne noch die Buslinie 18, die uns ohne Umwege nach Zehlendorf brachte. Seit mehreren Jahre habe ich eine Nachhilfeschule in Zehlendorf – „Des Kaisers neue Schule“. Viele Schüler haben mit unserer Hilfe ihre Wunschnote bekommen. mehr…

27.10.2017

Scheibes Kolumne: Team Hund oder Team Katze?

Liebe Freunde, es ist an der Zeit, dass wir über ein Thema sprechen, das uns bestimmt alle umtreibt – Katzen! Längst sind diese Miau-krächzenden Vierbeiner in den meisten Wohnungen der Menschen angekommen. Und haben sich hier eingenistet wie Zecken an einem Hund. mehr…

27.10.2017

Nachgefragt #12: Carsten Scheibe

Carsten Scheibe (Jahrgang 67) ist in Zehlendorf geboren. Er ist in der Onkel-Tom-Straße am U-Bahnhof „Onkel Toms Hütte“ aufgewachsen, hat also als Kind in der Krumme Lanke gebadet und im Riemeisterfenn Holzflöße gebaut. Er hat die Riemeister Grundschule besucht und sein Abitur auf dem Werner-von-Siemens-Gymnasium in Nikolassee gebaut. mehr…

26.08.2017

Scheibes Kolumne: Mit einem Fluch auf den Lippen

Ich bin ein sehr ausgeglichener Mensch. Ich lächle, wenn mich jemand beleidigt. Ich muss meinen Willen nicht mit der Brechstange durchdrücken. Ich habe eigentlich immer gute Laune. Aber wehe, wenn ich Auto fahre. Das PS-Gefährt ist ja im physikalischen Sinne ein Faraday‘scher Käfig, der bei einem Gewitter zuckende Blitze abhält und so dafür sorgt, dass ich als Fahrer nicht mit fünf Millionen Volt gegrillt werde. mehr…

26.08.2017

Nachgefragt #11 – Michael H. Schulze

Seit über 10 Jahren arbeitet Michael H. Schulze (29) in der Werbe- und Kreativbranche. Er gründete nach seinem Masterstudium im Fachbereich „Marketingkommunikation“ 2014 die Qualedia Werbeagentur (www.qualedia-agentur.de). Seitdem arbeitet er als Marketingberater in Zehlendorf-Mitte – und ist dabei spezialisiert auf den Markenaufbau und das Empfehlunsgmarketing. mehr…

13.07.2017

Scheibes Kolumne: Angriff der Killerschnecken

Ich habe leider keinen Grünen Daumen. Pflanzen tendieren in meiner Nähe zum selbstgewählten Freitod, ganz egal, wie viel Licht, Wasser und Dünger zur Verfügung steht. Ich nehme das längst nicht mehr persönlich. Es ist sicherlich die vegane Rache für meinen Spruch im Biologiestudium, dass Botanik die Lehre vom Tierfutter ist. mehr…

13.07.2017

Nachgefragt #10: Anke Otto

Anke Otto (68) ist Bezirksstadträtin a.D. und Vorsitzende des Vereins Freunde der Domäne Dahlem e.V. Sie sagt über sich: Seit über 30 Jahren wohne ich in Zehlendorf. Als ich zum Studium nach Berlin kam, reizten mich erst einmal das aktive Leben in der Innenstadt und die vielen Angebote an Kultur und politischen Aktivitäten. mehr…

03.07.2017

Scheibes Kolumne: Schock an der Supermarktkasse

Letztens stand ich an der Kasse meines bevorzugten Supermarktes an und wuchtete die Einkäufe auf das Band. Dabei wanderte mein Blick über die Auslagen an der Kasse, vornehmlich über das bunte Kaugummiangebot. Und dann erschrak ich. Heftig. mehr…

02.07.2017

Nachgefragt #9: Andrea Vee

Andrea „Vee“ (ein liebevolles Überbleibsel / Spitzname aus ihrer Zeit in Schottland), gelernte Fremdsprachenkorrespondentin, ist eigentlich ein Wilmersdorfer „KuDamm-Kind“, entschloss sich aber nach der Geburt ihrer Tochter Ende der 80er Jahre nach Zehlendorf zu ziehen, um ihr Kind in diesem schönen Bezirk aufwachsen zu sehen. mehr…

30.05.2017

Scheibes Kolumne: Es kribbelt in der Nase …

Fröhlich tanze ich durch den Winter. Bei Schneegriesel, Minustemperaturen und frostigem Wind wird allenfalls die Nase rot. Grippale Infekte meiden mich aber wie die Pest: Die Atemwege bleiben frei. Ganz anders sieht der Fall aus, wenn die Temperaturen steigen und die Natur wieder erwacht. mehr…

Unsere Schwestern­zeitung