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27.02.2018 (Dienstag)


Steglitz-Zehlendorf – Mopeds brannten lichterloh

Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt ermittelt im Fall einer Brandstiftung gestern Abend in Zehlendorf. Unbekannte hatten gegen 20.30 Uhr im Hinterhof eines Hauses in der Sven-Hedin-Straße mindestens eines von sieben dort abgestellten Mopeds in Brand gesetzt. Durch die enorme Hitze gingen alle Krafträder in Flammen auf, die von Feuerwehrleuten gelöscht wurden. Auch der Putz des Hauses wurde durch die Flammen beschädigt. Verletzt wurde niemand. Die Hintergründe sind bislang unklar.


25.02.2018 (Sonntag)


Steglitz-Zehlendorf – Geldausgabeautomat gesprengt

Heute früh, kurz vor 7 Uhr, alarmierte eine Zeugin die Polizei zu einer Bankfiliale in Friedenau, nachdem sie einen zerstörten Geldausgabeautomaten in der Handjerystraße bemerkte. Unbekannte Täter hatten den Automaten zerstört und Geld entwendet. Anschließend flüchteten sie in unbekannte Richtung. Vermutlich durch die Detonation wurden auch mehrere Fensterscheiben des Vorraumes beschädigt. Personen werden nicht verletzt. Die Ermittlungen dauern an.


22.02.2018 (Donnerstag)


Steglitz-Zehlendorf – Brand in Doppelhaushälfte

Zu einem Brand wurde heute Mittag Polizei und Feuerwehr nach Zehlendorf alarmiert. Als Polizisten gegen 12 Uhr in der Bülowstraße eintrafen, sahen sie eine starke Rauchentwicklung. Die Beamten konnten das Erdgeschoss des Hauses noch betreten und absuchen, mussten dann jedoch aufgrund der starken Rauchentwicklung sich in Sicherheit bringen. Die Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr entdeckten bei den Löscharbeiten im Obergeschoss einen leblosen Mann. Sofort eingeleitete Reanimationsmaßnahmen blieben erfolglos. Die Ermittlungen zur Brandursache und zum Tod des 80-Jährigen führt ein Brandkommissariat des Landekriminalamtes.


21.02.2018 (Mittwoch)


Steglitz-Zehlendorf – Mit Messer angegriffen und verletzt

Ein Mann wurde gestern Abend in Zehlendorf mit einem Messer verletzt. Nach derzeitigem Kenntnisstand verließ der 48-Jährige um kurz nach 21 Uhr einen Bus der Linie 112 an der Haltestelle S-Bahnhof Zehlendorf und ging in Richtung des Bahnhofs. Ein ihm flüchtig bekannter 28-Jähriger, der ebenfalls in dem Bus mitfuhr, folgte ihm und griff ihn plötzlich von hinten mit einem Messer an und verletzte ihn damit am Hals. Grund des Angriffs waren wohl vorangegangene Streitigkeiten. Anschließend flüchtete der Angreifer und ließ den 48-Jährigen mit einer stark blutenden Wunde zurück. Ein Zeuge, der das Geschehen beobachtet hatte, folgte dem Flüchtenden und alarmierte die Polizei. Beamte nahmen den 28-Jährigen daraufhin in einem Gebüsch an der Onkel-Tom-Straße Ecke Pasewaldtstraße fest. Er wurde der Kriminalpolizei der Direktion 4 überstellt und soll noch heute einem Ermittlungsrichter zwecks Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden. Der Verletzte kam in ein Krankenhaus, welches er nach einer ambulanten Behandlung auf eigenen Wunsch wieder verließ.


18.02.2018 (Sonntag)


Steglitz-Zehlendorf – Busfahrer fremdenfeindlich beleidigt

Ein Linienbus der BVG soll heute Mittag in Zehlendorf an einer Haltestelle nicht angehalten haben, was zu Unmut führte. Kurz nach 12 Uhr fuhr der 28-jährige BVG-Busfahrer die Machnower Straße in Fahrtrichtung Kleinmachnow entlang. Eine Frau beschwerte sich beim Fahrer, da er eine Haltestelle missachtet haben soll. Ein weiterer Fahrgast, der einen Schäferhund bei sich hatte, begann lautstark seinen Unmut kund zu tun. Als der Fahrer an der nächsten Haltestelle in Höhe Gimpelsteig hielt, stiegen mehrere Personen aus, darunter auch der Hundehalter, der in Richtung des Busfahrers den Mittelfinger zeigte und ihn lautstark fremdenfeindlich beleidigte. Als der 28-Jährige ihn zur Rede stellen wollte, knurrte ihn der Hund an. Zur Vorsicht wartete der Busfahrer der Linie 115 jedoch lieber das Entfernen des Mannes ab und alarmierte dann die Polizei, da er sich beleidigt fühlte.


17.02.2018 (Samstag)


Steglitz-Zehlendorf – Festnahmen nach versuchtem Tankstellenraub

Fahnder der Polizeidirektion 4 nahmen in der Nacht zu Freitag in Lichterfelde drei mutmaßliche Tankstellenräuber fest. Gegen 22.10 Uhr bemerkten die Beamten zwei Männer, die sich auffällig dem Eingangsbereich der Tankstelle in der Königsberger Straße näherten, den ein Angestellter gerade verschließen wollte, und nahmen den 20- und 19-Jährigen fest. Ein mutmaßlicher Mittäter der beiden, ein ebenfalls 19-jähriger Mann, wurde wenig später in einem in der Nähe wartenden Mercedes, der vermutlich als Fluchtwagen dienen sollte, angetroffen und ebenfalls festgenommen. Bei dem Trio fanden die Polizisten Schreckschusswaffen und Maskierungsgegenstände. Die drei jungen Männer stehen im Verdacht, weitere Tankstellen überfallen zu haben. Die Ermittlungen hierzu dauern an. Die Festgenommenen wurden gestern einem Richter vorgeführt. Der 19- und der 20-jährige erhielten einen Haftbefehl, der 19-jährige Fahrer des Fluchtautos einen Haftbefehl mit Haftverschonung.


15.02.2018 (Donnerstag)


Steglitz-Zehlendorf – Geschäftsinhaber und Kunde überwältigt und beraubt

Opfer eines Raubüberfalles wurden gestern Abend ein 46-jähriger Geschäftsbetreiber und dessen 40-Jähriger Kunde, als drei Maskierte in einen Getränkehandel in der Kaiser-Wilhelm-Straße in Lankwitz stürmten. Der Kunde vor dem Verkaufstresen wurde von einem der Männer gestoßen und zu Boden gezwungen, wo ihn dieser zudem noch ins Gesicht geschlagen haben soll. Die beiden übrigen Täter drangen gleichzeitig auf den Filialleiter hinter dem Tresen ein und forderten Geld. Mit dem Inhalt der Kassen flüchteten die Täter unerkannt in Richtung Sievers-Brücke. Sowohl der Geschäftsinhaber als auch der Kunde blieben unverletzt. Die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 4 ermittelt.


07.02.2018 (Mittwoch)


Steglitz-Zehlendorf – Angestellte bedroht und mit Beute geflohen

In der vergangenen Nacht überfielen Unbekannte die Angestellte einer Tankstelle in Lichterfelde. Kurz nach 23 Uhr, so die Angaben der 54-Jährigen, habe sie den Verkaufsraum der Tankstelle am Ostpreußendamm verschlossen und saß bereits in ihrem Auto, als sich die beiden Maskierten genähert und die Autotür aufgerissen haben sollen. Sofort soll einer beiden sie mit einer Schusswaffe bedroht und sie aufgefordert haben, die Tankstelle wieder zu öffnen. Dem kam die Angestellte nach. Anschließend stahlen die Kriminellen Zigaretten und Bargeld und flüchteten in Richtung Feldstraße. Glücklicherweise blieb die Mitarbeiterin unverletzt.


06.02.2018 (Dienstag)


Steglitz-Zehlendorf – Fußgänger erliegt seinen Verletzungen nach Verkehrsunfall

Tödlich verletzt wurde gestern Abend ein Fußgänger in Steglitz. Ersten Erkenntnissen zufolge befuhr gegen 18.50 Uhr ein BVG-Bus der Linie 282 den Steglitzer Damm aus Richtung Albrechtstraße in Richtung Munsterdamm. Kurz vor der Einmündung der Heinrich-Seidel-Straße soll der 85-jährige Fußgänger von links kommend den Steglitzer Damm betreten haben. Trotz eingeleiteter Notbremsung wurde er vom Bus erfasst und erlitt schwerste Verletzungen des Kopfes. Er verstarb noch am Unfallort. Durch die Vollbremsung wurde ein 31-jähriger Fahrgast des Busses aus seinem Sitz gegen eine Haltestange geschleudert und verletzte sich am Rücken. Er wurde zur ambulanten Behandlung in eine Klinik gebracht. Der 60-jährige Busfahrer blieb unverletzt. Zu Rettungsmaßnahmen und zur Unfallaufnahme blieb der Steglitzer Damm bis 21.10 Uhr teilgesperrt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4 übernahm die weitere Unfallbearbeitung und führt die Ermittlungen.


05.02.2018 (Montag)


Steglitz-Zehlendorf – Trotz Ferien Schule besucht – Festnahmen

Polizisten des Abschnitts 43 nahmen heute Mittag zwei junge, mutmaßliche Einbrecher in Nikolassee fest. Ein Zeuge beobachtete zunächst um kurz nach 12 Uhr zwei verdächtige Personen auf einem Schulhof in der Wasgenstraße und alarmierte die Polizei. Noch in unmittelbarer Nähe entdeckten die Beamten die beiden und nahmen sie fest. Bei ihnen fanden sie mutmaßliches Einbruchwerkzeug und Diebesgut aus der Schule, welches sichergestellt wurde. Am Schulgebäude stellten die Beamten ein eingeschlagenes und ein aufgehebeltes Fenster fest. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden der 13- und der 14-Jährige ihren Erziehungsberechtigten übergeben.


Steglitz-Zehlendorf – Beim Driften mit dem Auto Fußgänger schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall wurde gestern Nachmittag ein Fußgänger in Lichterfelde schwer verletzt. Ersten Ermittlungen zufolge fuhr ein 23-Jähriger mit seinem BMW gegen 16.30 Uhr wiederholt den Ostpreußendamm zwischen Giesensdorfer und Osdorfer Straße auf und ab. Nach Zeugenaussagen soll er hierbei jeweils mit überhöhter Geschwindigkeit gefahren sein. An der Einmündung Giesensdorfer Straße Ecke Ostpreußendamm soll er seinen Wagen mehrmals um die eigene Achse driften gelassen haben. Hierbei kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, erfasste einen 75-jährigen Fußgänger auf dem Gehweg des Ostpreußendammes und verletzte ihn schwer. Der Senior kam mit Frakturen im Rumpfbereich zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Führerschein des 23-Jährigen wurde beschlagnahmt und dessen BMW als Tatmittel sichergestellt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4 übernimmt die weitere Bearbeitung.


02.02.2018 (Freitag)


Steglitz-Zehlendorf – Wohnungseinbrecher festgenommen

Polizisten nahmen gestern Abend einen Wohnungseinbrecher in Steglitz fest. Gegen 19.20 Uhr beobachteten aufmerksame Passanten in der Denkstraße, wie sich zwei Männer auf dem Balkon einer Erdgeschosswohnung zu schaffen machten, und alarmierten die Polizei. Die eintreffenden Ermittler nahmen den 33-Jährigen fest, als dieser gerade die Wohnung durch ein offenstehendes Fenster verließ und flüchten wollte. Der ungebetene Gast musste sich anschließend in einem Gewahrsam einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen und wurde anschließend für ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 4, welches die weiteren Ermittlungen führt, eingeliefert. Der Zweite aus dem Duo konnte unerkannt entkommen.


28.02.2017 (Dienstag)


Steglitz-Zehlendorf – Zigarettenautomat gesprengt

Unbekannte sprengten in der Nacht einen Zigarettenautomaten in Zehlendorf. Zeugen hatten gegen 3.15 Uhr einen lauten Knall gehört und zwei Männer beobachtet, die in Richtung Loebellstraße flüchteten. Alarmierte Polizisten stellten den gesprengten Automaten an der Schmückertstraße Ecke Seibtweg fest. Die Unbekannten hatten diverse Zigaretten und Bargeld gestohlen.


25.02.2017 (Samstag)


Steglitz-Zehlendorf – Bei Auseinandersetzung mit Messer verletzt

Eine Auseinandersetzung zwischen vier jungen Männern endete gestern Abend in Steglitz für zwei der Beteiligten im Krankenhaus. Nach derzeitigem Ermittlungsstand trafen sich die beiden später verletzten 18-Jährigen um kurz vor 21 Uhr mit einem 16- und 20-Jährigen in der Fronhoferstraße Ecke Wolfensteindamm. Es entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung, in deren Folge die beiden 18-Jährigen mit einem Messer verletzt wurden. Anschließend flüchteten die mutmaßlichen Täter. Die Verletzten retteten sich in ein nahegelegenes Lokal. Von dort wurden Feuerwehr und Polizei alarmiert. Die beiden Verletzten kamen mit Rettungswagen in Krankenhäuser, wo sie operiert wurden. Lebensgefahr besteht für beide nicht. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung bei den Tatverdächtigen beschlagnahmten Polizeibeamte das mutmaßliche Tatmesser. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei der Direktion 4 übernommen.


18.02.2017 (Samstag)


Steglitz-Zehlendorf – Widerstand geleistet

Ein Busfahrer der BVG rief die Polizei gestern Nachmittag zu einem Einsatz nach Steglitz. Gegen 15.30 Uhr stand er mit seinem Bus der Linie M82 an der Endhaltestelle in der Schloßstraße und bemerkte, dass ein Fahrgast auch nach Aufforderung seinen Wagen nicht verließ. Alarmierte Beamte fanden den Jugendlichen schlafend vor und begleiteten ihn schließlich nach draußen. Im weiteren Verlauf verweigerte er die Herausgabe seiner Personalien, versuchte die Polizisten zu schlagen und beleidigte sie. Die Beamten brachten ihn daraufhin zu Boden und nahmen ihn vorläufig fest. Im Zuge der Festnahme verletzte sich ein Beamter an der Hand und musste seinen Dienst vorzeitig beenden. Der 15-Jährige erlitt eine Verletzung im Gesicht und kam zur Behandlung in ein Krankenhaus. In der Klinik beleidigte der Jugendliche eine Krankenschwester und leistete erneut Widerstand gegen Polizeibeamte, die ihn dorthin begleiten mussten. Dadurch wurde ein weiterer Beamter leicht verletzt, der jedoch im Dienst verblieb. Es bestand der Verdacht, dass der 15-Jährige Betäubungsmittel zu sich genommen hatte, da er mehrere Tütchen mutmaßlicher Drogen bei sich führte, welche die Polizisten beschlagnahmten. Ein Richter ordnete eine Blutentnahme an, die jedoch erst nach Verabreichen von Beruhigungsmitteln durch einen Arzt durchgeführt werden konnte. Die Mutter des Jugendlichen wurde benachrichtigt. Der Junge wurde nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen, verblieb jedoch zunächst im Krankenhaus.


14.02.2017 (Dienstag)


Steglitz-Zehlendorf – Die Echten nehmen die Falschen fest

Fahnder des Fachkommissariats für Trickdiebstahl im Landeskriminalamt nahmen gestern Nachmittag eine Bande von vier mutmaßlichen Trickdieben fest. Die Beamten bemerkten in Steglitz einen VW Golf, besetzt mit vier Männern. Zwei Männer stiegen in der Zimmermannstraße aus, verschwanden kurz vor 16 Uhr etwa eine Viertelstunde in einem Wohnhaus, kehrten dann zu dem Fahrzeug zurück und fuhren mit ihren Begleitern davon. Sofort anschließende Ermittlungen in dem Wohnhaus ergaben, dass eine 81-jährige Bewohnerin kurz zuvor von zwei Männern aufgesucht worden war, die sich als Kriminalbeamte vorstellten. Als beide wenig später die Wohnung wieder verlassen hatten, bemerkte die Seniorin das Fehlen ihrer Geldbörse. Aufgrund der Angaben der Rentnerin stoppten die Zivilfahnder den VW an der Bundesallee Ecke Güntzelstraße und nahmen alle Insassen vorläufig fest. Bei der Durchsuchung des Autos und der Männer fanden die Beamten unter anderem das Portemonnaie der 81-Jährigen und einen gefälschten Dienstausweis der Kriminalpolizei. Die Festgenommenen, zwischen 23 und 45 Jahre alt, wurden wegen des Verdachts des schweren Bandendiebstahls für das Trickdiebstahlkommissariat eingeliefert. Sie sollen heute einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Ermittlungen dauern an.
In diesem Zusammenhang rät die Polizei:
. Seien Sie gegenüber Fremden an der Wohnungstür misstrauisch!
. Lassen Sie sich von Amtspersonen immer einen Ausweis zeigen und prüfen Sie diesen sorgfältig (Druck, Foto, Stempel)!
. Im Zweifel vor Einlass bei der Behörde anrufen und nachfragen – Die Telefonnummer immer selbst heraussuchen und wählen!
. Lassen Sie keine fremden Personen in die Wohnung!
Tipps, wie Sie sich vor Trickbetrügern beziehungsweise -dieben schützen können und zur Seniorensicherheit, erhalten Sie im Internet auf der Seite der Polizei Berlin oder auf der Internetseite der Polizeilichen Kriminalprävention sowie bei dem Ansprechpartner für Seniorensicherheit des Landeskriminalamtes Berlin im Columbiadamm 4 in Tempelhof unter der Telefonnummer (030) 4664 – 979 222.


05.02.2017 (Sonntag)


Steglitz-Zehlendorf – Geschäft überfallen

Am Steglitzer Damm betraten kurz vor 21 Uhr drei Unbekannte ein Solarium, bedrohten die 22-jährige Mitarbeiterin mit einer Pistole und zwangen sie die Kasse zu öffnen. Nachdem die Räuber das Geld an sich genommen und auch das Handy der Mitarbeiterin geraubt hatten, flüchteten sie aus dem Geschäft in Richtung Heinrich-Seidel-Straße. Die 22-Jährige blieb unverletzt. // Ein derzeit noch unbekannter Mann bedrohte gegen 23.40 Uhr in einer Automatenspielhalle am Steglitzer Damm die 31-jährige Angestellte mit einem Messer und zwang sie ihm Geld aus der Kasse zu geben. Der Räuber nahm das Geld an sich, bedrohte auf seinem Weg zur Ausgangstür einen Kunden mit dem Messer und flüchtete schließlich zu Fuß über den Steglitzer Damm in Richtung Kellerstraße. Sowohl der Angestellte als auch der Gast blieben unverletzt.


04.02.2017 (Samstag)


Steglitz-Zehlendorf – Durch Schuss verletzt

Gestern Abend ist in Lankwitz in einer Wohnung ein Mann durch einen Schuss verletzt worden. Bisherigen Ermittlungen zufolge befanden sich kurz nach 21 Uhr in der Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Straße Am Gemeindepark der 32-jährige Mieter der Wohnung sowie vier Gäste, drei Männer im Alter von 20, 31 und 34 Jahren und eine 27-jährige Frau, die gemeinsam feierten. Als es an der Wohnungstür klingelte, wurde die Tür geöffnet und es sollen fünf bisher unbekannte Männer in die Wohnung gestürmt sein. Nachdem einer der Unbekannten einen Schuss auf den 34-jährigen Besucher abgegeben haben soll, flüchtete die fünfköpfige Gruppe wieder aus der Wohnung. Rettungssanitäter und ein Notarzt brachten den Angeschossenen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nicht. Seine Freunde erlitten einen Schock. Während die Männer in der Wohnung behandelt wurden, musste die 27-Jährige zur ambulanten Behandlung in eine Klinik gebracht werden. Die Hintergründe der Tat sind unklar und Gegenstand der Ermittlungen, die die Kriminalpolizei der Direktion 4 übernommen haben.


Steglitz-Zehlendorf – Festnahme nach versuchten Einbruch

Zivilfahnder des Polizeiabschnitts 45 nahmen in der vergangenen Nacht in Steglitz einen mutmaßlichen Einbrecher vorläufig fest. Gegen 22.50 Uhr bemerkten Passanten zwei Männer in der Zimmermannstraße, die sich rennend von einem Schönheitssalon entfernten und armierten die Polizei. Eintreffende Polizisten nahmen wenig später anhand der Personenbeschreibung in der Nähe des Salons einen 45-jährigen Mann fest. Sein mutmaßlicher Komplize konnte über die Ahornpassagen in Richtung Ahornstraße flüchten. An der Eingangstür des Geschäfts stellten die Beamten Hebelspuren fest. Der 45-Jährige wurde für das Einbruchkommissariat der Direktion 4 eingeliefert.


02.02.2017 (Donnerstag)


Steglitz-Zehlendorf/Tempelhof-Schöneberg – Busfahrer lässt nach Verkehrsunfällen Linienbus zurück

Ein Busfahrer hat gestern Abend mehrere Verkehrsunfälle in Steglitz verursacht und anschließend den Linienbus in Schöneberg zurückgelassen. Nach Angaben von Zeugen war der 44-Jährige gegen 19.35 Uhr mit dem Bus der Linie X76 während einer Betriebsfahrt in der Kieler Straße von der Bergstraße kommend in Richtung Schloßstraße unterwegs. Von der Sackgasse aus fuhr der Kraftfahrer auf den Gehweg, streifte dann einen Imbiss, bog anschließend nach rechts auf die Fahrbahn der Schloßstraße ab und befuhr mit dem Bus den Mittelstreifen, wobei dieser beschädigt wurde. Der 44-Jährige setzte dann seine Fahrt fort und soll in Höhe Schildhornstraße das Rot einer Ampel missachtet haben. Dabei touchierte er mit dem Bus den an der Ampel wartenden VW einer 31-Jährigen. Während der weiteren Fahrt streifte der Bus gegenüber einem Einkaufszentrum einen im Einsatz befindlichen, abgestellten Funkwagen. Über die Rhein- und Hauptstraße fuhr der 44-Jährige weiter bis zum Innsbrucker Platz, hielt dort an und ließ den Bus mit steckendem Schlüssel und laufendem Motor zurück. Rund zehn Minuten später kehrte der Busfahrer zurück. Passanten, die zwischenzeitlich auf den Bus aufgepasst hatten, hielten den Busfahrer fest und übergaben ihn der Polizei. Eine durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von null Promille. Rettungssanitäter stellten eine Unterzuckerung bei dem Busfahrer fest und brachten ihn zur Behandlung in ein Krankenhaus. Anschließend konnte er die Klinik wieder verlassen. Derzeit wird geprüft, ob die Unterzuckerung ursächlich für das Verhalten des Busfahrers gewesen sein könnte. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4 übernahm die weiteren Ermittlungen.


gemeldet von verschiedenen Polizeidienststellen

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