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12.07.2024 ( Freitag)
Steglitz-Zehlendorf – Sachbeschädigungen an Vereinsheim

In der vergangenen Nacht stellten Kräfte des Polizeiabschnitts 46 Sachbeschädigungen an einem Vereinsheim im Jungfernstieg in Lichterfelde fest. Gegen 2.30 Uhr bemerkte die Funkstreifenwagenbesetzung, dass die Rollläden, die Briefkästen und der davor befindliche Gehweg mit schwarzer Farbe und Bauschaum beschmiert worden war. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts Berlin hat die weiteren Ermittlungen übernommen. (ök)

09.07.2024 ( Dienstag)
Steglitz-Zehlendorf – Radfahrerin gegen geparkten Pkw geprallt

Gestern Nachmittag kollidierte eine Radfahrerin in Wannsee mit einem geparkten Auto und zog sich dadurch Verletzungen zu. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen alarmierte gegen 17.35 Uhr ein Zeuge die Polizei, nachdem er beobachtet hatte, wie die 54-jährige Frau auf ihrem Rennrad auf der Wannseebrücke in Fahrtrichtung Kronprinzessinnenweg fuhr und plötzlich ins Schlingern geriet. Die Radfahrerin soll schließlich das Gleichgewicht verloren haben und dabei gegen einen am rechten Fahrbahnrand ordnungsgemäß geparkten Skoda gestoßen sein. Passanten alarmierten Rettungskräfte, die die 54-Jährige mit Verletzungen an Kopf, Rumpf, Armen und Beinen zur stationären Aufnahme in ein Krankenhaus brachten. Die weiteren Ermittlungen führt ein Kommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 4 (Süd). (mw)

07.07.2024 ( Sonntag)
Steglitz-Zehlendorf – Sachbeschädigung mit politischem Hintergrund

Gestern Nachmittag stellten Einsatzkräfte eine Beschädigung durch Unbekannte an einem jüdischen Mahnmal in Steglitz fest. Gegen 16.10 Uhr bemerkten Polizistinnen und Polizisten die Farbschmierereien an dem Denkmal am Hermann-Ehlers-Platz. Die Spiegelfassade des Denkmals wurde mit einem Schriftzug mit politischem Inhalt beschädigt. Der Schriftzug wurde unkenntlich gemacht. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die weiteren Ermittlungen übernommen. (jbä)

03.07.2024 ( Mittwoch)
Steglitz-Zehlendorf – Verkehrsunfallflucht nach einem verbotenen Rennen

In der vergangenen Nacht kam es in Lichterfelde zu einem verbotenen Autorennen und einer anschließenden Verkehrsunfallflucht. Polizeikräfte der zivilen Autobahnpolizei stellten einen 52-Jährigen kurz nach Mitternacht mit seinem Auto fest, der die Unterführung Unter den Eichen/Drakestraße in Fahrtrichtung Asternplatz mit überhöhter Geschwindigkeit befuhr. Als die Polizeikräfte das Stoppsignal und das Blaulicht einschalteten und den Fahrer anhalten wollten, beschleunigte der VW-Fahrer seine Geschwindigkeit und überquerte die Kreuzung Schloßstraße/Hindenburgdamm trotz der dortigen roten Ampel. Im weiteren Verlauf der Fahrt überquerte der Fahrer mehrere Straßen und ignorierte dabei mehrere rote Ampeln, wobei er auch andere Verkehrsteilnehmende gefährdete. Am S-Bahnhof Rathaus Steglitz bremste er plötzlich das Fahrzeug und flüchtete zu Fuß. Die Polizeikräfte stoppten ihr Fahrzeug ebenfalls und rannten ihm hinterher. Der VW, der sich später als Mietfahrzeug herausstellte, fuhr noch ohne Fahrer ein paar Meter weiter und stieß gegen das Einsatzfahrzeug, wobei es zu einer leichten Beschädigung beider Fahrzeuge kam. Die Polizeikräfte nahmen den Mann nach circa 200 Metern fest. Bei der Festnahme versteifte er seine Arme derart, dass es den Polizeikräften nur mit erheblicher Kraftanstrengung gelang, ihm die Handfesseln anzulegen. Ein Polizeibeamter verletzte sich bei der Festnahme am Knie, lehnte eine ärztliche Behandlung ab und verblieb im Dienst. Die Einsatzkräfte brachten den Mann für erkennungsdienstlichen Maßnahmen in einen Polizeigewahrsam. Im Anschluss durfte er seinen Weg fortsetzen. Der mutmaßliche Raser ist nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und muss sich nun wegen des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens, einer Verkehrsunfallflucht, Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Die weiteren Ermittlungen werden von einem Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 4 (Süd) übernommen. (jbe)

02.07.2024 ( Dienstag)
Steglitz-Zehlendorf – Durchsuchungen wegen des Verdachts des bandenmäßigen Raubes

Wegen des Verdachts von zehn Fällen des bandenmäßigen Raubes vollstreckten Einsatzkräfte der Polizei Berlin gestern früh in Steglitz und Lankwitz von der Staatsanwaltschaft beantragte Durchsuchungsbeschlüsse sowie einen Unterbringungsbefehl. Ab 6 Uhr durchsuchten die Einsatzkräfte an den Wohnanschriften von fünf mutmaßlichen Tatbeteiligten – zwei im Alter von jeweils 16 Jahren, die anderen im Alter von 14, 15, 17 – und konnten Beweismittel sicherstellen. Die beiden jüngsten der Tatverdächtigen werden bei der Polizeidirektion 4 (Süd) bereits als sogenannte kiezorientierte Mehrfachtäter (KoMT) geführt. Der 14-Jährige wird allerdings nicht als Beschuldigter geführt, da er bei Begehung der Taten noch dreizehn Jahre alt und somit strafunmündig war. Die fünf Jugendlichen stehen im Verdacht, zwischen dem 27. April und dem 18. Mai 2024 in wechselnder Tatbeteiligung mindestens zehn Raubtaten, überwiegend in unmittelbarer Nähe des S-Bahnhofes Priesterweg und am Insulaner in Schöneberg, begangen zu haben. Dabei sollen sie ihre Opfer – teilweise unter Vorspiegelung falscher Tatsachen – zum Vorzeigen ihres Bargeldes und ihrer Mobiltelefone aufgefordert haben. Anschließend sollen sie sie geschlagen und getreten haben, um deren Geld, Smartphones oder sonstige Wertgegenstände mitnehmen zu können. Die Durchsuchungen führten zum Auffinden von den Mobiltelefonen der Tatverdächtigen sowie mutmaßlichen Teilen der Tatbeute.
Drei der Tatverdächtigen wurden zudem festgenommen: der 15-jährige Tatverdächtige aufgrund eines Beschlusses zur Unterbringung in einer Jugendhilfeeinrichtung festgenommen, in die er anschließend auch verbracht wurde, der 14-Jährige und einer der 16-Jährigen zwecks erkennungsdienstlicher Behandlung, nach der sie wieder entlassen wurden. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere die Auswertung der beschlagnahmten Mobiltelefone, dauern an. (mw)

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