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16.05.2024 ( Donnerstag)
Steglitz-Zehlendorf – Zwei Jugendliche verletzt

Bei einem Verkehrsunfall gestern Nachmittag in Lankwitz wurden zwei Jugendliche verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen befuhr eine 14-Jährige gegen 14.45 Uhr mit einem E-Scooter, auf dem auch ihre 16-jährige Freundin mitfuhr, die Siemensstraße in Richtung Nicolaistraße und wollte kurz hinter der Kreuzung mit der Leonorenstraße auf dem Fußgängerüberweg nach links in die Leonorenstraße abbiegen. Dabei übersah das Mädchen vermutlich den nachfolgenden Verkehr und stieß mit dem 80-jährigen Fahrer eines Pkw zusammen, der in der gleichen Richtung unterwegs war. Die Jugendlichen stürzten mit dem Leihroller und verletzten sich. Rettungskräfte brachten beide in ein Krankenhaus, wo die Jüngere mit einer Kopfverletzung stationär aufgenommen wurde. Ihre Freundin wurde ambulant versorgt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an und wurden von einem Fachkommissariat der Direktion 4 (Süd) übernommen. (pb)

14.05.2024 ( Dienstag)
Steglitz-Zehlendorf – 76-Jährige von Bus angefahren

In Lankwitz wurde gestern Nachmittag eine 76-jährige Frau von einem Bus angefahren. Dem bisherigen Ermittlungsstand zufolge war die Seniorin gegen 15.20 Uhr in der Siemensstraße unterwegs. Dort soll sie nach übereinstimmenden Angaben mehrerer Zeuginnen und Zeugen im Bereich der Haltestelle Gärtnerstraße, die aufgrund von derzeit stattfindenden Bauarbeiten um einige Meter versetzt wurde, neben einem temporär eingerichteten Fußgängerüberweg auf die Fahrbahn getreten sein. Während eine Autofahrerin ihren Wagen noch rechtzeitig zum Stoppen brachte, konnte der Fahrer eines BVG-Busses der Linie 186 trotz sofort eingeleiteter Gefahrenbremsung den Zusammenstoß mit der Frau nicht mehr verhindern. Die 76-Jährige kam nach einer medizinischen Erstversorgung am Unfallort mit Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die weiterführenden Ermittlungen übernahm ein Fachkommissariat für Verkehrsunfalldelikte der Polizeidirektion 4 (Süd). (ms)

09.05.2024 ( Donnerstag)
Steglitz-Zehlendorf – Wahlplakate beschädigt – Festnahme

Polizistinnen und Polizisten nahmen heute früh zwei Männer und eine Frau in Lankwitz fest. Ein Zeuge rief gegen 4 Uhr die Polizei, da er ein Trio in der Kaiser-Wilhelm-Straße dabei beobachtete, wie sie gemeinsam Wahlplakate verschiedener Parteien beschädigten. Die alarmierten Einsatzkräfte nahmen die 23-jährige Frau und die beiden 22-jährigen Männer vorläufig fest. Zum Vorwurf der Sachbeschädigung wollten sie sich nach ihrer Festnahme und rechtlicher Belehrung nicht äußern. Weitere Ermittlungen ergaben, dass in unmittelbarer Umgebung weitere Plakate beschädigt worden waren. Nach Feststellung ihrer Personalien wurden die Festgenommenen entlassen. Sie müssen sich nun wegen des Verdachts der Sachbeschädigung verantworten. Das Ermittlungsverfahren dazu führt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes. (jbä)

08.05.2024 ( Mittwoch)
Steglitz-Zehlendorf – Versammlung an der Freien Universität – Polizei Berlin zieht Bilanz

Auf dem Gelände der Freien Universität Berlin in Dahlem kamen gestern in der Spitze 150 bis 200 Personen zu einer bei der Polizei Berlin nicht angezeigten Kundgebung zusammen. Gegen 10 Uhr alarmierte eine Verantwortliche die Polizei zur Universität, nachdem sich zunächst circa 70 Personen in den Hof der Universität in der Habelschwerdter Allee begeben hatten. Diese trugen unter anderem Palästina-Tücher, hielten Transparente hoch und skandierten zum Teil pro-palästinensische Sprechchöre. Zeitgleich bauten Protestierende im Hof Zelte und Pavillons auf. Kurz nach 12 Uhr befanden sich rund 150 Personen auf dem Gelände und weitere etwa 50 Personen in Gebäuden der Universität sowie im angrenzenden Umfeld. Gegen 12.20 Uhr legte die Verantwortliche der Freien Universität Berlin ein Räumungsbegehren und einen Strafantrag vor. Daraufhin löste die Polizei die Versammlung auf, forderte die Teilnehmenden der nicht angezeigten Versammlung mit mehreren Lautsprecherdurchsagen auf, den Hof zu verlassen und erteilte Platzverweise. In der Folge verließen einige Personen freiwillig das Gelände und andere mussten vom Hof geleitet werden. Weitere Personen, die sich weiterhin auf dem Gelände aufhielten und dieses nicht verlassen wollten, wurden unter Anwendung von Zwangsmaßnahmen vom Gelände gebracht. Hierbei kam es auch zu freiheitsbeschränkenden und entziehenden Maßnahmen. Einzelne Personen versuchten anschließend, über verschiedene Gebäudeteile wieder in den Hof zu gelangen. Polizeikräfte verhinderten diesen Zugang und setzten dabei unter anderem Reizgas ein.
Der im Anschluss erfolgte Abstrom der ehemaligen Teilnehmenden der aufgelösten Versammlung mündete in einer angezeigten Kundgebung unter dem Motto „Pro Palästina“ mit rund 250 Teilnehmenden vor dem Haupteingang der Freien Universität Berlin. Dabei skandierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer israel- und polizeifeindliche Ausrufe und es kam zu freiheitsbeschränkenden und entziehenden Maßnahmen.
Parallel dazu zeigte ein Mann spontan eine Kundgebung „Pro Israel“ an, an der circa 60 Personen teilnahmen. Einsatzkräfte trennten diese beiden Kundgebungen voneinander. Nach einem Gespräch mit der Polizei beendete der Anmelder seine Versammlung.
Gegen 17.45 Uhr hatten sich alle Personen vor dem Universitätsgelände und vom U-Bahnhof Dahlem Dorf entfernt. Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen wurden 79 Personen, davon 49 Frauen und 30 Männer, festgenommen, die nach Identitätsfeststellungen entlassen wurden. Im Zusammenhang mit dem Einsatz leiteten Polizeikräfte 80 Strafermittlungsverfahren und 79 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. (jbe)

01.05.2024 ( Mittwoch)
Steglitz-Zehlendorf – Radfahrer und Fußgänger zusammengestoßen

In der vergangenen Nacht wurde in Zehlendorf ein Fußgänger bei einem Verkehrsunfall verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen befuhr ein bislang unbekannt gebliebener Fahrradfahrer mit seinem Rad gegen 1.30 Uhr einen unbeleuchteten und unbefestigten Weg einer geschützten Grünanlage zwischen Laehr’scher Jagdweg und Teltower Damm. Der Radfahrer, der in Richtung Teltower Damm unterwegs war, stieß mit einem 80-jährigen Fußgänger zusammen, der den Weg in entgegengesetzte Richtung lief. Durch den Sturz erlitt der Senior diverse Hautabschürfungen an den Armen und am Kopf sowie eine Halswirbelsäulenfraktur. Der Radfahrer soll sich nach einer verbalen Auseinandersetzung vom Unfallort in unbekannte Richtung entfernt haben und dabei zudem noch über den am Boden liegenden Mann gefahren sein. Der 80-Jährige konnte sich nach eigenen Angaben noch zu einer Bekannten schleppen, die Erste Hilfe leistete und die Berliner Feuerwehr alarmierte. Rettungskräfte brachten den Senior in ein Krankenhaus, wo er notoperiert werden musste. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an und wurden von einem Fachkommissariat der Polizeidirektion 4 (Süd) übernommen. (kw)

Die Polizeiberichte werden uns von verschiedenen Polizeidienststellen gemeldet.

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