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28.01.2021 ( Donnerstag)
Steglitz-Zehlendorf – Fußgänger bei Unfall lebensgefährlich verletzt

Gestern Nachmittag erlitt ein Fußgänger bei einem Verkehrsunfall in Lichterfelde lebensgefährliche Verletzungen. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr eine 72-Jährige gegen 14 Uhr mit ihrem Fahrzeug den Hindenburgdamm von der Haydnstraße kommend in Richtung Flotowstraße. Mit dem Wagen erfasste sie den 79-jährigen Fußgänger, der die Fahrbahn überquerte. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Mann mit Verletzungen am Kopf, Rumpf und an den Beinen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Autofahrerin blieb unverletzt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang wurden vom Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4 am Ort übernommen.

23.01.2021 ( Samstag)
Steglitz-Zehlendorf – Nächtliche Glücksspiel-Gesellschaft

Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 45 und der 11. Einsatzhundertschaft beendeten in der vergangenen Nacht in Steglitz eine Zusammenkunft zum Glücksspiel. Eine Anruferin teilte gegen Mitternacht dem Notruf mit, dass sich in einer Wohnung in der Kniephofstraße mehrere Personen aufhalten sollen, sie ein Kommen und Gehen beobachte und man sich laut im Treppenhaus unterhalten würde. Als die Polizistinnen und Polizisten an der Wohnungstür klopften und ihnen geöffnet wurde, bot sich ihnen folgendes Bild: in der Dreizimmerwohnung hielten sich 22 Personen auf, die keine Abstände einhielten und keine Mund-Nase-Bedeckungen trugen. Es ließen sich auch keine Gegenstände finden, die auf eine übliche Nutzung zu Wohnzwecken schließen ließen. Stattdessen waren die Fensterscheiben gegen Einblicke mit Aluminiumfolie abgeklebt. Zwei Räume waren vollständig für Glücksspiele eingerichtet. Es fand sich eine Vielzahl von Würfeln, Karten, Spielchips und anderen ähnlichen Dingen. Der Wohnungsinhaber war jedoch nicht zugegen. Die Beamtinnen und Beamten leiteten insgesamt 20 Ermittlungsverfahren wegen illegalen Glückspiels und 22 Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen der Verstöße gegen die Infektionsschutzverordnung ein. Zudem wurden rund 8.000 Euro sichergestellt.

22.01.2021 ( Freitag)
Steglitz-Zehlendorf – Haftbefehl wegen Verdachts des Waffenhandels und Besitzes

Seit gestern befindet sich ein Mann wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Waffen und deren Besitz in Untersuchungshaft. Vorausgegangen war eine Durchsuchung des Zolls wegen des Verdachts der Schwarzarbeit in der Wohnung des 37-Jährigen in einem Mehrfamilienhaus an der Schildhornstraße in Steglitz. Die Einsatzkräfte des Zolls fanden bei dem Tatverdächtigen drei mutmaßlich scharfe Handgranaten, eine Maschinenpistole, eine weitere Schusswaffe sowie Zubehör, aber auch mutmaßlich militärischen Sprengstoff. Dazu forderten die Einsatzkräfte Ermittlerinnen und Ermittler des Landeskriminalamtes Berlin an, die den 37-jährigen Mann festnahmen und in ein Polizeigewahrsam brachten. Dort wurde er auf Antrag der Staatsanwaltschaft Berlin einem Richter zum Erlass eines Untersuchungshaftbefehles vorgeführt. Dieser erließ gestern Nachmittag einen Haftbefehl, woraufhin der Tatverdächtige der Justiz überstellt wurde. Die Ermittlungen des zuständiges Fachkommissariates dauern an.

20.01.2021 ( Mittwoch)
Steglitz-Zehlendorf – Er konnte es nicht lassen

Gleich zweimal löste ein 26-Jähriger gestern einen Polizeieinsatz in Dahlem aus. Zunächst erschien der Mann gegen 15 Uhr am Konsulat der Vereinigten Staaten von Amerika in der Clayallee und schrie laute Parolen mit Bezug zum scheidenden US-Präsidenten. Zudem warf er Schneebälle gegen die Fassade. Als ihn die Mitarbeitenden des Zentralen Objektschutzes aufforderten, seinen Weg fortzusetzen, bepöbelte der Mann die Angestellten und bewarf nun auch diese mit Schneebällen. Daraufhin hielten die Bediensteten ihn fest, forderten Unterstützung an und legten ihm Handfesseln an, da er sie schubste. Dabei leistete er Widerstand, konnte aber mit der eingetroffenen Verstärkung überwältigt und zum Einsatzfahrzeug gebracht werden. Er war weiter sehr aggressiv und schlug dann unvermittelt seinen Kopf gegen die Karosserie, wobei er sich eine Platzwunde zuzog und kurz darauf plötzlich das Bewusstsein verlor. Die Einsatzkräfte kümmerten sich um den Verletzten, versorgten die Wunde und alarmierten den Rettungsdienst. Noch vor dem Eintreffen der Sanitäter kam der Mann wieder zu sich. Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von über ein Promille. Anschließend kam er in ein Krankenhaus.
Gegen 22.30 Uhr erschien der 26-Jährige erneut vor dem Objekt, schrie abermals lautstark und warf zwei gefüllte Halbliterdosen auf die Polizeiangestellten. Diese konnten ausweichen, wurden nicht getroffen und blieben unverletzt. Wieder kamen Unterstützungskräfte hinzu, die den sehr aggressiven Mann überwältigten und festnahmen. Auch nun schlug der Festgenommene mit seinem Kopf gegen den Einsatzwagen. Diesmal blieb er jedoch unverletzt, allerdings wurde das Fahrzeug leicht beschädigt. Bei einer Atemalkoholmessung wurde diesmal ein Wert von fast zwei Promille festgestellt. Der 26-Jährige kam nun zu einer Polizeidienststelle. Hier musste er sich einer Blutentnahme sowie einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen. Anschließend wurde er aus dem Gewahrsam entlassen. Ihn erwarten nun Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und mehreren Körperverletzungsdelikten.

17.01.2021 ( Sonntag)
Steglitz-Zehlendorf – Hausbewohnerin bei Wohnungsbrand lebensgefährlich verletzt

Schwere Verletzungen erlitt vergangene Nacht eine Frau bei einem Wohnungsbrand in Steglitz. Nach bisherigen Feststellungen alarmierten Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Muthesiusstraße gegen 22.40 Uhr die Feuerwehr zu einem Wohnungsbrand. Die eingetroffenen Brandbekämpfer löschten die Flammen in der Wohnung im Hochparterre, konnte jedoch nicht verhindern, dass die Wohnung vollständig ausbrannte. Die 81-Jährige Mieterin erlitt Brandverletzungen sowie eine Rauchgasvergiftung. Alarmierte Rettungskräfte brachten sie in eine Klinik, wie auch eine durch eine Rausgasvergiftung lebensgefährlich verletzte 51-Jährige weitere Hausbewohnerin. Weitere Mieterinnen und Mieter des Hauses blieben unverletzt. Neben der ausgebrannten Wohnung sind auch Wohnungen im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss zunächst nicht bewohnbar. Während der Rettungs- und Löscharbeiten blieb die Muthesiusstraße bis gegen 1 Uhr gesperrt. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes ermittelt nun die Brandursache und beschlagnahmte dazu die ausgebrannte Wohnung und eine Wohnung im 1. Obergeschoss.

15.01.2021 ( Freitag)
Steglitz-Zehlendorf – Zwei Frauen bei Gefahrenbremsung verletzt

Bei einer Gefahrenbremsung eines Busses verletzten sich gestern Nachmittag in Dahlem zwei Frauen. Nach ersten Ermittlungen und Aussagen der Beteiligten und Zeugen befuhr gegen 15.10 Uhr eine 73-Jährige mit ihrem VW die Clayallee in Richtung Hohenzollerndamm. Die Fahrerin soll vor dem bereits vom Fahrbahnrand angefahrenen BVG-Bus rechts in die Königin-Luise-Straße abgebogen sein. Der 43-jährige Busfahrer konnte eine Kollision nur durch eine Gefahrenbremsung verhindern. Dadurch stürzte eine 78 Jahre alte Frau und schlug mit ihrem Kopf auf dem Boden auf. Eine weitere sitzende 62-Jährige wurde am Kopf und am Finger verletzt. Während die jüngere Passagierin durch alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr am Ort ambulant behandelt wurde, kam die 78-Jährige in ein Krankenhaus, wo sie stationär aufgenommen wurde. Der Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 4 hat die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang übernommen.

14.01.2021 ( Donnerstag)
Steglitz-Zehlendorf – Seniorin von Radfahrerin angefahren

Bei einem Verkehrsunfall in Nikolassee erlitten gestern zwei Frauen Verletzungen. Nach derzeitigen Erkenntnissen soll eine 77-Jährige gegen 14 Uhr, gemeinsam mit ihrem Ehemann, die Fahrbahn der Spanischen Allee in Höhe der Alemannenstraße überquert haben und hierbei, gemäß Zeugen, plötzlich stehen geblieben sein, während ihr Mann vorlief. Eine 21-Jährige, die mit ihrem Rad in der Spanischen Allee in Richtung Potsdamer Chaussee unterwegs war, fuhr gegen die Fußgängerin. Beide Frauen stürzten. Die 77-Jährige erlitt nach ersten Erkenntnissen einen Schulterbruch, Rettungskräfte brachten sie in eine Klinik. Die 21-Jährige klagte über Schmerzen in der Hüfte, verzichtete aber vorerst auf eine Untersuchung und wollte sich im Anschluss selbst in ärztliche Behandlung begeben.

12.01.2021 ( Dienstag)
Steglitz-Zehlendorf – Fahrzeug in Brand gesetzt

Gestern Nachmittag brannte in Zehlendorf ein Fahrzeug. Gegen 17.45 Uhr sah eine Anwohnerin an einem an der Kreuzung Viernheimer Weg Ecke Teschener Weg stehenden Transporter eine Person mit einer Taschenlampe. Als sie kurz darauf Flammen im vorderen Bereich des Ford sah, begab sie sich sofort mit einer mit Wasser gefüllten Gießkanne zu dem Fahrzeug und versuchte, den Brand zu löschen. Der von der Frau informierte 64-jährige Halter des Transporters konnte mit einem Feuerlöscher die restlichen Flammen löschen. Die Ermittlungen zum Verdacht der Brandstiftung übernahm ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes.

05.01.2021 ( Dienstag)
Steglitz-Zehlendorf – Streitigkeiten lösten Polizeieinsätze aus

Gleich drei Mal mussten Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 45 zu Streitigkeiten zwischen zwei Männern in Steglitz ausrücken. Gegen 21 Uhr kam es zwischen einem 33-jährigen Mieter einer Wohnung in der Birkbuschstraße und einem 28-jährigen Mann, der dessen Nachbarin besuchen wollte, vor dem Wohnhaus zu einem Streit. Hierbei soll der 33-Jährige den Mieter antisemitisch beleidigt und sich anschließend entfernt haben. Kurze Zeit später kehrte der alkoholisierte Tatverdächtige jedoch zurück, woraufhin die alarmierten Polizistinnen und Polizisten ihn vor dem Haus überprüfen konnten und eine Atemalkoholmessung mit einem Wert von rund 2,2 Promille durchführten. Nach seiner Personalienfeststellung erteilten die Einsatzkräfte dem Mann einen Platzverweis. Diesem kam er jedoch nicht nach, stattdessen kehrte er wenig später erneut zurück und attackierte nun den 33-Jährigen mit einem langen Messer. Hierbei soll er dem Mann mit der stumpfen Seite auf den Handrücken geschlagen haben. Der Angegriffene wehrte sich wiederum mit einem Pfefferspray und sprühte dem Tatverdächtigen Reizgas ins Gesicht, der daraufhin das Messer fallen ließ und in Richtung Sedanstraße flüchtete. Erneut zum Tatort gerufene Beamtinnen und Beamten nahmen den Flüchtenden noch in der Sedanstraße fest. Dort mussten die Einsatzkräfte den um sich schlagenden und tretenden Mann überwältigen und fesseln. In einem Polizeigewahrsam wurde bei dem Festgenommenen eine Blutentnahme und erkennungsdienstliche Behandlung durchgeführt; anschließend kam er wieder auf freien Fuß. Wegen des Verdachts der antisemitischen Beleidigung, gefährlichen Körperverletzung und des tätlichen Angriffs auf die Einsatzkräfte muss sich der 28-Jährige nun verantworten.

03.01.2021 ( Sonntag)
Steglitz-Zehlendorf – Verbotene Pyrotechnik in Wohnung gezündet

In Lankwitz zündete ein 49-Jähriger gestern Abend Pyrotechnik in seiner Wohnung und wurde hierbei schwer verletzt. Gegen 21.45 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr in die Straße In den Neuen Gärten alarmiert, weil es hier zur Auslösung einer Brandmeldeanlage gekommen war. Der Mieter der betroffenen Wohnung schilderte, dass er etwas auf der Straße gefunden hatte, das er für harmlos hielt und dieses in seiner Küche entzündete. Hierbei sei es zu einer Explosion gekommen. Durch die Druckwelle wurde das Küchenfenster komplett und Teile der Fenster in Wohn- und Badezimmer zerstört. Der 49-Jährige erlitt ein Knalltrauma und Verletzungen an einem Arm und im Gesicht. Rettungskräfte brachten ihn für eine Versorgung seiner Wunden in ein Krankenhaus. Im Anschluss wurde der Mann aufgrund seines auffälligen psychischen Zustands außerdem einer psychiatrischen Abteilung im Krankenhaus vorgestellt. Gegen ihn wird nun wegen eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt.

01.01.2021 ( Freitag)
Steglitz-Zehlendorf – Mann bei Auseinandersetzung verletzt

Derzeit unklar sind die Hintergründe eines Streits in Lankwitz, bei dem ein Mann verletzt wurde und in einem Krankenhaus behandelt werden musste. Bisherigen Erkenntnissen zufolge gerieten zwei Personengruppen in der Havensteinstraße gegen 4.45 Uhr in Streit. Hierbei wurde der 34-Jährige von drei Unbekannten isoliert, die auf ihn unter anderem mit einer Pistole und mit einem Schlagstock einschlugen. Auch als der Mann zu Boden ging, schlug das Trio auf ihn ein und flüchtete anschließend mit dem Rest der Gruppe unerkannt in Richtung Renatenweg. Der 34-Jährige kam mit der Berliner Feuerwehr zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 4 führt die Ermittlungen, insbesondere zum Hintergrund der Streitigkeiten und Suche nach den unbekannten Tätern.

Die Polizeiberichte werden uns von verschiedenen Polizeidienststellen gemeldet.

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