Aktuelle Termine

Polizeiberichte

20.01.2021 (Mittwoch): Steglitz-Zehlendorf – Er konnte es nicht lassen

Gleich zweimal löste ein 26-Jähriger gestern einen Polizeieinsatz in Dahlem aus. Zunächst erschien der Mann gegen 15 Uhr am Konsulat der Vereinigten Staaten von Amerika in der Clayallee und schrie laute Parolen mit Bezug zum scheidenden US-Präsidenten. Zudem warf er Schneebälle gegen die Fassade. Als ihn die Mitarbeitenden des Zentralen Objektschutzes aufforderten, seinen Weg fortzusetzen, bepöbelte der Mann die Angestellten und bewarf nun auch diese mit Schneebällen. Daraufhin hielten die Bediensteten ihn fest, forderten Unterstützung an und legten ihm Handfesseln an, da er sie schubste. Dabei leistete er Widerstand, konnte aber mit der eingetroffenen Verstärkung überwältigt und zum Einsatzfahrzeug gebracht werden. Er war weiter sehr aggressiv und schlug dann unvermittelt seinen Kopf gegen die Karosserie, wobei er sich eine Platzwunde zuzog und kurz darauf plötzlich das Bewusstsein verlor. Die Einsatzkräfte kümmerten sich um den Verletzten, versorgten die Wunde und alarmierten den Rettungsdienst. Noch vor dem Eintreffen der Sanitäter kam der Mann wieder zu sich. Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von über ein Promille. Anschließend kam er in ein Krankenhaus.
Gegen 22.30 Uhr erschien der 26-Jährige erneut vor dem Objekt, schrie abermals lautstark und warf zwei gefüllte Halbliterdosen auf die Polizeiangestellten. Diese konnten ausweichen, wurden nicht getroffen und blieben unverletzt. Wieder kamen Unterstützungskräfte hinzu, die den sehr aggressiven Mann überwältigten und festnahmen. Auch nun schlug der Festgenommene mit seinem Kopf gegen den Einsatzwagen. Diesmal blieb er jedoch unverletzt, allerdings wurde das Fahrzeug leicht beschädigt. Bei einer Atemalkoholmessung wurde diesmal ein Wert von fast zwei Promille festgestellt. Der 26-Jährige kam nun zu einer Polizeidienststelle. Hier musste er sich einer Blutentnahme sowie einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen. Anschließend wurde er aus dem Gewahrsam entlassen. Ihn erwarten nun Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und mehreren Körperverletzungsdelikten.

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30.07.2020 ( Donnerstag)
Steglitz-Zehlendorf – Nach Verkehrsunfall in Krankenhaus verstorben

Ein 82-Jähriger, der gestern bei einem Verkehrsunfall in Lichterfelde schwere Verletzungen erlitten hatte, ist in der vergangenen Nacht in einem Krankenhaus verstorben. Nach derzeitigen Erkenntnissen war es gestern gegen 9.30 Uhr im Kreuzungsbereich Goerzallee/Drakestraße/Hindenburgdamm/Königsberger Straße zu dem Unfall gekommen, bei dem ein 34-jähriger Audi-Fahrer den 82 Jahre alten Radfahrer erfasst hatte. Der Autofahrer soll gemäß Zeugenaussagen die Kreuzung vom Hindenburgdamm kommend bei Grün in Richtung Goerzallee überquert haben, als der Radfahrer von rechts aus der Drakestraße gekommen sein und die Fahrbahn in Höhe der Fußgängerfurt überquert haben soll. Die genauen Umstände des Unfalls sind Gegenstand laufender Ermittlungen. Der Radfahrer war auf die Fahrbahn gestürzt und wenig später, mit augenscheinlich nur oberflächlichen Verletzungen, von Rettungskräften der Feuerwehr in ein Krankenhaus gebracht worden. Eine Obduktion soll nun klären, ob der Mann an den Folgen des Unfalls gestorben ist.

20.07.2020 ( Montag)
Steglitz-Zehlendorf – Quartett überfällt Tankstelle

Vier Unbekannte überfielen in der vergangenen Nacht eine Tankstelle In Nikolassee. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge lockte zunächst ein Mann gegen 2.10 Uhr den Angestellten aus dem Verkaufsraum im Kronprinzessinnenweg nach draußen und lenkte ihn ab. Währenddessen näherten sich plötzlich zwei Komplizen und bedrohten den 21-Jährigen mit einer Schusswaffe sowie einem Schlagstock. Die beiden drängten ihr Opfer zurück in das Innere und forderten die Öffnung der Kasse, aus der sie Geld entnahmen. Zudem entwendeten sie Zigarettenpackungen. Gemeinsam mit einem sich im Hintergrund abwartenden Mittäter flüchtete das Quartett in unbekannte Richtung. Der Angestellte blieb unverletzt. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 4 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

18.07.2020 ( Samstag)
Teltow, Zeppelinufer – Verkehrsunfall mit zwei Radfahrern

Zwei Radfahrer stießen fahrend in Teltow zusammen, die sich entgegenkamen. Der bei der Unfallaufnahme durch die eingesetzten Beamten als möglicher Verursacher in Frage kommende Radfahrer, zeigte zudem noch wahrnehmbaren Alkoholgeruch in der Atemluft. Ein Test am Ort ergab einen Wert von 0,67 Promille. Ein Fahrradfahrer ist dem Gesetz nach ein Fahrzeugführer. Folglich wurde bei dem Fahrradfahrer, der den Verkehrsunfall wegen des Verstoßes gegen das sog. Rechtsfahrgebot verursacht hat, eine Blutentnahme angeordnet und durchgeführt. Weil die andere Unfallbeteiligte, eine 21-jährige Frau- bei dem Verkehrsunfall verletzt wurde, wird neben der Gefährdung des Straßenverkehrs noch wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

17.07.2020 ( Freitag)
Kleinmachnow, Adolf-Grimme-Ring – Dreiste Diebe

Ein Mitarbeiter eines Zustelldienstes stellte sein Fahrzeug in Kleinmachnow im Adolf-Grimme-Ring ab, verließ es, stellte seine Pakete zu, ließ dabei aber sein Fahrzeug offen. Diesen Moment nutzen offenbar in der Nähe befindliche Diebe zum Diebstahl. Als der Zusteller wieder zu seinem Fahrzeug zurückkam, wurde er von einem Zeugen angesprochen. Der Zeuge habe nämlich beobachtet, dass sich zwei Personen kurz im Zustellfahrzeug aufgehalten haben. Der Zeuge war sich nicht sicher ob es sich um Zusteller handelt oder nicht und griff daher nicht ein. Allerdings fertigte der Zeuge unerkannt Bildmaterial von den offenbar unberechtigten Personen an. Zunächst stellte der Zusteller keine Besonderheiten im Zustellfahrzeug fest. Später jedoch bemerkte er das Fehlen von €50, die sich in der privaten Brieftasche des Zustellers befanden. Eine entsprechende Anzeige wurde aufgenommen.

09.07.2020 ( Donnerstag)
Steglitz-Zehlendorf- Verkehrsunfall mit erheblichen Sachschäden

Gegen 21.30 Uhr war ein 45-Jähriger mit seinem Mitsubishi in der Albrecht- in Richtung Siemensstraße unterwegs. Hinter einer Kurve verlor der Fahrer die Kontrolle über seinen Wagen und kollidierte mit einem geparkten Suzuki, überschlug sich und rutschte einige Meter auf dem Dach über die Fahrbahn. Nach Angaben von Zeugen soll der Fahrer dann die Tür von innen aufgedrückt haben und aus dem Auto gekrochen sein. Anschließend habe er sich vom Unfallort entfernt. Alarmierte Einsatzkräfte konnten den Leichtverletzten, der anschließend ambulant in einem Krankenhaus behandelt wurde, in der Nähe antreffen und dem Rettungsdienst übergeben. Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von über 1,8 Promille. Beim Aufrichten des Unfallfahrzeuges entdeckten die Beamten zudem noch eine Machete, die beschlagnahmt wurde. Darüber hinaus wurde der geparkte Suzuki bei dem Aufprall gegen einen Renault und dieser gegen einen Smart geschoben, wobei alle Fahrzeuge beschädigt wurden.

05.07.2020 ( Sonntag)
Steglitz-Zehlendorf – Radfahrer bei Unfall lebensbedrohlich verletzt

Am Freitagvormittag erlitt ein Radfahrer bei einem Verkehrsunfall in Lankwitz lebensbedrohliche Verletzungen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr ein 64-jähriger LKW-Fahrer die Paul-Schneider-Straße in Richtung Kamenzer Damm. Als er gegen 10.10 Uhr nach rechts in die Malteser Straße abbiegen wollte, erfasste er einen 49-Jährigen, der mit seinem Rad in dieselbe Richtung fuhr. Infolge des Zusammenstoßes stürzte der Radfahrer zu Boden und wurde von dem LKW überrollt. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Mann mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Die weiteren Ermittlungen hat das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 4 übernommen.

02.07.2020 ( Donnerstag)
Steglitz-Zehlendorf – Radfahrerin schwer verletzt

Schwer verletzt kam eine Radfahrerin gestern Vormittag nach einem Verkehrsunfall in Steglitz in eine Klinik. Ersten Ermittlungen zufolge wurde die 86-Jährige um 10.30 Uhr an der Kreuzung Wismarer Straße von einem nach rechts in den Ostpreußendamm abbiegenden Sattelzug erfasst. Die Seniorin geriet dabei unter die Zugmaschine des Gespanns und erlitt schwere Verletzungen.

01.07.2020 ( Mittwoch)
Steglitz-Zehlendorf/Charlottenburg-Wilmersdorf – Sexualstraftat- Polizei bittet um Hinweise

Bei den Ermittlungen zu Sexualstraftaten am Wannsee und am Teufelsberg bitten Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin um Hinweise. Am 22. Juni 2020 kam es im Bereich des Wannsees zu einer Vergewaltigung, die bei der Polizei Berlin angezeigt wurde und durch eine Fachdienststelle des Dezernates für Sexualdelikte bearbeitet wird. Am 25. Juni 2020 meldete ein Zeuge, gegen 19 Uhr eine Sexualstraftat auf einem Waldweg nahe des Teufelsberges beobachtet zu haben. Alarmierte Polizisten, die wenig später eintrafen, konnten jedoch weder Täter noch Opfer ausfindig machen. Am 28. Juni 2020 konnte eine von einem bislang unbekannten Täter angegriffene Frau flüchten, um so einer möglichen Sexualstraftat zu entkommen. Gegenstand derzeitiger Ermittlungen ist zum einen die Prüfung, ob es sich bei den angezeigten Taten um denselben Täter handelt. Darüber hinaus stehen die Fachdienststelle und die Staatsanwaltschaft zugleich in engem Kontakt mit den ermittelnden Behörden in Brandenburg, um Zusammenhänge mit dort bekannt gewordenen Straftaten zu prüfen. Um die durch den Zeugen am 25. Juni 2020 beobachtete und gemeldete Tat verifizieren zu können, bitten die Ermittler dringend um Hinweise aus der Bevölkerung. Insbesondere bitten die Ermittler das bislang unbekannte Opfer der Tat vom 25. Juni 2020, sich bei der Polizei zu melden. Die Polizei fragt: Wer hat die Tat vom 25. Juni 2020 um 19 Uhr nahe des Teufelsberges beobachtet? Wer kann Angaben zu den beiden anderen Taten am 22. und 28. Juni 2020 machen? Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben? Hinweise, die auch vertraulich behandelt werden können, nimmt das LKA 134 beim Landeskriminalamt Berlin unter der Telefonnummer (030) 4664- 913402 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Die Polizeiberichte werden uns von verschiedenen Polizeidienststellen gemeldet.

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