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30.12.2017 (Samstag)


Steglitz-Zehlendorf – Senior bestohlen – Festnahme

Nach einem Taschendiebstahl wurde gestern Nachmittag in Steglitz ein Mann vorläufig festgenommen. Gegen 15.15 Uhr beobachtete ein 48-jähriger Ladendetektiv eines Lebensmitteldiscounters in der Albrechtstraße im Geschäft den später Festgenommenen, wie sich dieser auffällig umschaute. Plötzlich trat der Verdächtige an einen 90-Jährigen heran, soll den Senior in ein Gespräch verwickelt und währenddessen aus der Umhängetasche die Geldbörse des Abgelenkten entwendet haben. Der Verdächtige bemerkte dann offenbar, dass er vom Ladendetektiv beobachtet worden war, woraufhin er die gestohlene Geldbörse in ein Regal gelegt haben soll. Anschließend wollte er den Laden verlassen. Der Ladendetektiv sprach den mutmaßlichen Dieb an, ging mit ihm dann in ein Büro des Geschäfts und alarmierte die Polizei. Zeitgleich bemerkte der Senior beim Bezahlen seiner Waren an der Kasse das Fehlen seines Portemonnaies. Der mutmaßliche Taschendieb, 43 Jahre alt, hatte eine Soft-Air-Waffe, ein Taschenmesser, einen Brieföffner und zwei verbotene Feuerwerkskörper bei sich. Die Gegenstände wurden sichergestellt. Der 90-Jährige erhielt seine Geldbörse zurück. Der Festgenommene wurde zur Gefangenensammelstelle gebracht und nach erkennungsdienstlicher Behandlung dem Fachkommissariat beim Landeskriminalamt Berlin übergeben.


29.12.2017 (Freitag)


Steglitz-Zehlendorf – Bei Auffahrunfall schwer verletzt

Ein 18-Jähriger hat gestern Abend in Steglitz einen Unfall verursacht, bei dem er selbst und seine 15-jährige Beifahrerin leicht sowie ein anderer Mann schwer verletzt wurden. Aus noch nicht abschließend geklärter Ursache fuhr der 18-Jährige gegen 20 Uhr mit einem Mercedes auf den BMW eines 51-Jährigen auf, der bei Rot an der Autobahnabfahrt Wolfensteindamm hielt. Rettungskräfte der Feuerwehr versorgten den 18-Jährigen und die 15-Jährige ambulant, der 51-Jährige verblieb stationär in einem Krankenhaus. Da der 18-Jährige angegeben hatte, die Bremsen seines Fahrzeuges hätten nicht funktioniert, wurde der Mercedes für ein technisches Gutachten sichergestellt. Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit.


28.12.2017 (Donnerstag)


Steglitz-Zehlendorf – Beifahrerin lebensgefährlich verletzt

Heute früh fuhr ein Autofahrer, offensichtlich alkoholisiert, gegen einen Betonsockel in Lankwitz. Ersten Ermittlungen zufolge fuhr der 58-Jährige mit seinem Volvo gegen 6.30 Uhr auf der Beethovenstraße. Vermutlich wollte er in die Calandrellistraße abbiegen, verlor dabei die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen einen Betonsockel. Anschließend soll er das stark beschädigte Auto gewendet haben und noch einige Meter gefahren sein, bevor der Volvo vermutlich aus technischen Gründen stehenblieb. Zeugen alarmierten Polizei und Rettungskräfte zum Unfallort, zogen die schwer verletzte 48 Jahre alte Beifahrerin aus dem Wagen und sollen die Frau reanimiert haben. Rettungskräfte brachten die lebensgefährlich verletzte Beifahrerin und den schwer verletzten Autofahrer zur stationären Behandlung in Kliniken.


Steglitz-Zehlendorf – Tankstelle überfallen

Unbekannte Räuber haben gestern Tankstellen in Spandau und Zehlendorf überfallen. Zwei Täter waren es, die Aussagen zufolge gegen 23 Uhr eine Tankstelle in der Berliner Straße überfallen hatten. Das mit einem Messer und Baseballschläger bewaffnete Duo schlich sich hinter einem nichts ahnenden 55-jährigen Kunden in den Verkaufsraum, drängte den Mann zur Seite und forderte von dem 25-jährigen Angestellten die Herausgabe von Geld. Der Mitarbeiter verweigerte dies, woraufhin die Täter ihm mit der Faust sowie dem Griffstück des Schlägers ins Gesicht schlugen. Da sich der 25-Jährige nun gegen die Angriffe wehrte, flüchteten die beiden Räuber ohne Geld aus dem Geschäft in Richtung Vopeliuspfad, wo sie in einen bereitgestellten VW einstiegen und mit ihrem im Fahrzeug wartenden Komplizen davonfuhren. Später stellte sich heraus, dass es dem Duo gelungen war, Zigaretten aus dem Verkaufsraum zu rauben. Der Mitarbeiter erlitt bei dem Überfall eine leichte Gesichtsverletzung, der 55-jährige Kunde blieb unverletzt. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 4 führt die weiteren Ermittlungen.


17.12.2017 (Sonntag)


Steglitz-Zehlendorf – Geschäft überfallen

In der Markelstraße in Steglitz betrat ein Unbekannter gegen 20.30 Uhr ein Restaurant und lockte den 64-jährigen Inhaber unter dem Vorwand vor die Tür, dass er mit ihm sprechen wolle. Vor der Eingangstür des Restaurants forderte der Räuber von dem Geschäftsmann die Herausgabe der Tageseinnahmen, andernfalls würde er ihn und dessen Gäste schlagen sowie das Restaurant zerstören. Der Mann ging nicht auf die Forderungen ein, schubste den Unbekannten von sich, woraufhin er ein Pfefferspray hervorholte und den 64-Jährigen damit attackierte. Der 57-jährige Bruder des Restaurantbesitzers sowie ein 20-jähriger Mitarbeiter eilten dem Mann nun zu Hilfe und wurden ebenfalls mit Reizgas angegriffen. Der Räuber flüchtete anschließend über die Lepsiusstraße in Richtung Bornstraße. Die drei angegriffenen Männer erlitten Augenreizungen und mussten am Ort von Rettungssanitätern behandelt werden. Die Ermittlungen zu dem Überfall führt das Raubkommissariat der Polizeidirektion 4.


16.12.2017 (Samstag)


Steglitz-Zehlendorf – Bei Streit geschossen – Mann in Krankenhaus ambulant behandelt

Derzeitigen Erkenntnissen zufolge war es eine Schreckschusswaffe, mit der ein Unbekannter gestern Abend geschossen und einen Mann in Steglitz verletzt hat. In der Feuerbachstraße Ecke Lauenburger Straße sprachen drei Männer einen 26-Jährigen in einer ihm fremden Sprache an und bedrängten ihn zunächst. In der weiteren Folge kam es zu Handgreiflichkeiten zwischen den Beteiligten, bei denen einer der Unbekannten dem 26-Jährigen mit einem Gegenstand gegen den Kopf schlug. Kurz darauf soll der Verletzte einen lauten Knall gehört und nach hinten getaumelt sein. Das Trio entfernte sich nun vom Tatort in Richtung Lauenburger Straße. Der 26-Jährige ging zunächst nach Hause, ließ sich später jedoch wegen einer erlittenen Kopfverletzung in einem Krankenhaus ambulant behandeln. Die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 4 führt die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung.


15.12.2017 (Freitag)


Steglitz-Zehlendorf – Tankstelle überfallen

In der vergangenen Nacht überfielen Unbekannte eine Tankstelle in Steglitz. Den Angaben der 18 Jahre alten Angestellten zufolge habe sie kurz nach 22 Uhr die Eingangstür verschließen wollen, als plötzlich ein Unbekannter angerannt kam, vor ihr ausrutschte und sie mit zu Boden riss. Anschließend habe sie dieser mit einer Schusswaffe bedroht und Geld gefordert. Als beide zurück in den Verkaufsraum gingen und die Mitarbeiterin das Licht einschaltete, sei der Mann ohne Beute in Richtung Sembritzkistraße geflüchtet. Die 18-Jährige trug durch den Sturz leichte Verletzungen davon, die sie vorerst nicht medizinisch behandeln lassen wollte.


12.12.2017 (Dienstag)


Steglitz-Zehlendorf – Fußgänger bei Verkehrsunfall lebensgefährlich verletzt

Lebensgefährliche Kopfverletzungen erlitt ein Fußgänger bei einem Verkehrsunfall heute Nachmittag in Steglitz. Ein 83-jähriger Autofahrer fuhr nach Angaben von Zeugen mit seinem Pkw kurz nach 17 Uhr bei Rot in den Kreuzungsbereich Schloßstraße/Albrechtstraße/Grunewaldstraße ein. Zu diesem Zeitpunkt überquerte der 65-jährige Fußgänger am Fußgängerüberweg Grunewaldstraße Ecke Schloßstraße die Fahrbahn und wurde durch die Wucht des Aufpralls gegen die Windschutzscheibe des Fahrzeuges geschleudert. Der Mann kam mit einem Notarzt zur intensivmedizinischen Behandlung in eine Klinik. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4 führt die Ermittlungen zum Unfallhergang.


05.12.2017 (Dienstag)


Pankow/Steglitz-Zehlendorf – Schwerverletzte bei Verkehrsunfällen

Zwei Schwerverletzte sind die Bilanz zweier Verkehrsunfälle gestern Nachmittag in Karow und Zehlendorf. Ersten Ermittlungen zufolge war eine 14-jährige Radfahrerin gegen 15.45 Uhr auf dem Radweg der Blankenburger Chaussee unterwegs, als sie plötzlich, vermutlich ohne auf den Verkehr zu achten, quer über die Fahrbahn gefahren sein soll. Eine 38 Jahre alte Ford-Fahrerin erfasste die 14-Jährige. Die Jugendliche erlitt schwere Kopfverletzungen und wurde von alarmierten Rettungskräften zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht.


Steglitz-Zehlendorf – Tote nach Wohnungsbrand

In den gestrigen Abendstunden brach ein Feuer in einer Wohnung in Lankwitz aus, bei dem die Wohnungsmieterin starb. Gegen 21.30 Uhr bemerkten Anwohner des Mehrfamilienhauses in der Charlottenstraße Rauch, der aus einer Wohnung im dritten Obergeschoss, drang und alarmierten die Feuerwehr. Die Rettungskräfte löschten das Feuer und fanden die 88-jährige Wohnungsmieterin. Die Ermittler eines Brandkommissariats beim Landeskriminalamt gehen derzeit von fahrlässiger Brandstiftung aus.


01.12.2017 (Freitag)


Steglitz-Zehlendorf – Fußgänger angefahren

Ein Mann, der plötzlich auf der Straße gestanden haben soll, wurde in der vergangenen Nacht in Nikolassee von einem Auto angefahren. Gegen 23.10 Uhr fuhr ein 65-Jähriger nach derzeitigem Kenntnisstand von einer Tankstelle in der Spanischen Allee nach links in Richtung Breisgauer Straße. Als er die Straßenmitte erreicht hatte, soll plötzlich ein Mann mit hochgerissenen Armen auf der Fahrbahn gestanden haben. Er erfasste den 64-Jährigen trotz Bremsung, der sich dadurch schwere Kopfverletzungen zuzog. Ein alarmierter Rettungswagen brachte ihn in eine Klinik, wo er zur Behandlung stationär aufgenommen wurde. Der Autofahrer blieb unverletzt.


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