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11.01.2018 (Donnerstag)


Steglitz-Zehlendorf – Seniorin überfallen und schwer verletzt

Schwere Verletzungen erlitt gestern Vormittag eine 87-jährige Frau bei einem Überfall in Zehlendorf. Nach den bisherigen Erkenntnissen befand sich die Seniorin gegen 10.50 Uhr auf dem Gehweg der Wilskistraße Ecke Zinsweilerweg, als ihr plötzlich jemand die Handtasche entriss und sie zu Boden stürzte. Eine Zeugin, die die Tat bemerkt hatte, eilte der Überfallenen zur Hilfe und alarmierte Polizei und Feuerwehr. Der derzeit noch unbekannte Täter flüchtete mit einem Fahrrad in Richtung Argentinische Allee. Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr brachten die schwer verletzte Seniorin in eine Klinik. Dem Vernehmen nach soll derzeit keine Lebensgefahr bestehen. Anfängliche Vermutungen, dass die schweren Verletzungen durch ein vom Täter benutztes Messer stammen, haben sich bisher nicht bestätigt. Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Verletzungen in Folge des Sturzes und anschließenden Mitschleifens der Überfallenen durch den Täter entstanden sind.


Steglitz-Zehlendorf – Überfall auf Tankstelle

Ein Mann überfiel gestern Abend eine Tankstelle in Steglitz. Gegen 21.40 Uhr betrat der dunkel gekleidete Mann den Verkaufsraum in der Körnerstraße und forderte von dem dort arbeitenden 44-Jährigen unter Vorhalt einer Schusswaffe Geld. Dieses erhielt er auch und flüchtete damit. Der Angestellte blieb unverletzt.


10.01.2018 (Mittwoch)


Steglitz-Zehlendorf – Verkehrsunfall – Radfahrer schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall heute Mittag in Lichterfelde wurde ein Fahrradfahrer schwer verletzt. Nach den bisherigen Erkenntnissen war gegen 11.30 Uhr ein Mercedes-Fahrer auf dem Teltower Damm in Richtung Teltow unterwegs. Als der 80-jährige Autofahrer nach links auf eine Grundstückseinfahrt fuhr, erfasste er den 83-jährigen Radfahrer, der in entgegengesetzter Fahrtrichtung auf dem Gehweg unterwegs war. Der 83-Jährige wurde von alarmierten Rettungskräften der Berliner Feuerwehr in ein Krankenhaus gebracht, wo er stationär versorgt wird. Der Autofahrer blieb unverletzt.


03.01.2018 (Mittwoch)


Steglitz-Zehlendorf – Bedroht und beraubt

Bedroht und anschließend beraubt wurde in der vergangenen Nacht ein Mann in Steglitz. Nach Aussage des 28-jährigen Beraubten soll folgendes geschehen sein: Gegen 23 Uhr befand er sich an der Kreuzung Albrechtstraße/Halskestraße, als er von einem unbekannten Mann nach Zigaretten befragt wurde. Nach dem kurzen Gespräch trennten sich beide voneinander und der 28-Jährige lief weiter. Nach einigen Metern holte ihn der Mann wieder ein, baute sich bedrohlich vor ihm auf und forderte Geld. Eingeschüchtert holte der Überfallene sein Portemonnaie und etwas Geld aus seinen Taschen, welches ihm der Räuber beides aus den Händen riss. Einem anschließenden Faustschlag konnte der 28-Jährige noch Ausweichen, bevor er auf die gegenüberliegende Straßenseite floh. Dort hielt er einen Einsatzwagen des Polizeiabschnittes 45 an und schilderte die Tat. Die alarmierten Kollegen nahmen den alkoholisierten Tatverdächtigen fest und brachten den 30-Jährigen in eine Gefangenensammelstelle. Nach einer Blutentnahme und erkennungsdienstlicher Behandlung wurde er wieder entlassen. Die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 4 führt die weiteren Ermittlungen.


01.01.2018 (Montag)


Kleinmachnow, Heinrich-Mann-Straße – Tödlicher Unfall in der Silvesternacht

Nach derzeitigen Erkenntnissen explodierte in der vergangenen Nacht in der Heinrich-Mann-Straße / Ecke Eichenweg im Rahmen einer Feier ein selbstgebastelter Sprengkörper. Bei dieser Explosion erlitt ein 19-jähriger Stahnsdorfer, der den Sprengkörper selbst gezündet haben soll, schwerste Verletzungen. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsversuche erlag der junge Mann den Verletzungen noch vor Ort. Neben Rettungsdienst und Polizei waren auch Seelsorger im Einsatz.
Kriminaltechniker und Spezialisten des Landeskriminalamtes sicherten bis in die heutigen Vormittagstunden Spuren. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und der Herkunft des Sprengkörpers und dessen Bestandteilen dauern am heutigen Tage weiter an. Die Polizei leitete ein Todesermittlungsverfahren ein.


gemeldet von verschiedenen Polizeidienststellen

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