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05.03.2021 ( Freitag)
Steglitz-Zehlendorf – Ziviles Einsatzfahrzeug der Polizei erfasst 65-Jährige

Eine 65-jährige Fußgängerin ist gestern Nachmittag gegen 14.15 Uhr in der Gutsmuthsstraße Ecke Schloßstraße in Steglitz von einem zivilen Einsatzfahrzeug der Polizei Berlin erfasst und schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden. Nach bisherigen Erkenntnissen stand der Pkw in der Gutsmuthsstraße in entgegengesetzter Fahrtrichtung, als der 37-jährige Fahrzeugführer nach derzeitigen Erkenntnissen zurücksetzte und dabei die Frau erfasste, die die Straße hinter dem Wagen in Höhe der Fußgängerfurt überquerte. Die 65-Jährige wurde von dem Pkw erfasst und überrollt. Alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr brachten die an den Beinen Verletzte in ein Krankenhaus. Der Fahrer des Wagens erlitt einen Schock und musste ebenfalls in einem Krankenhaus behandelt werden. Eine Atemalkoholmessung bei ihm ergab einen Wert von 0,0 Promille. Die Ermittlungen zum Unfallhergang hat ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 2 (West) übernommen.

04.03.2021 ( Donnerstag)
Steglitz-Zehlendorf – Verdächtiger nach Flucht festgenommen

Nur von kurzer Dauer war in der vergangenen Nacht die Flucht eines mutmaßlichen Einbrechers in Wannsee. Eine Anwohnerin beobachtete gegen 22.45 Uhr eine Person, die die Glastür eines Lebensmittelgeschäfts in der Königstraße einschlug. Anschließend betrat der Verdächtige das Ladeninnere, hantierte im Kassenbereich und flüchtete. Kurz darauf konnte der mutmaßliche Einbrecher von alarmierten Einsatzkräften in Tatortnähe festgenommen werden. Bei dem 18-Jährigen fanden sie Alkoholika, zu denen der junge Mann angab, diese eben entwendet zu haben. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung konnte er die Polizeidienststelle verlassen und muss sich nun wegen besonders schweren Diebstahls verantworten.

03.03.2021 ( Mittwoch)
Mitte / Steglitz-Zehlendorf – Rezeptfälschungen und Betrug – Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt

Gestern früh vollstreckten Ermittlerinnen und Ermittler des Landeskriminalamtes Berlin von der Staatsanwaltschaft Berlin erwirkte Durchsuchungsbeschlüsse gegen einen 57-jährigen Zollbeamten sowohl für seine Wohnanschrift im Ortsteil Wedding als auch für seine Dienststelle in Berlin-Zehlendorf. Die Staatsanwaltschaft Berlin und das Landeskriminalamt Berlin ermittelten seit Monaten intensiv wegen des Verdachts der Rezeptfälschung und des Abrechnungsbetruges zum Nachteil einer Krankenversicherung in mehreren Fällen. Der Tatverdächtige soll seit 2016 unter anderem eine Vielzahl von gefälschten Rezepten für hochpreisige Medikamente zur Behandlung von Krebserkrankungen mit einem Verkaufspreis je Verpackungseinheit von mehr als 10.000 Euro sowohl bei seiner Krankenversicherung als auch bei der Beihilfestelle eingereicht haben. Die Schadenshöhe in dem Ermittlungsverfahren beläuft sich bislang auf mehr als 150.000 Euro. Die Fahnderinnen und Fahnder fanden an seiner Wohnanschrift Beweismittel, die den Tatverdacht erhärten, und stellten diese sicher. Zudem wurden im Rahmen der Vermögensabschöpfung Bargeld in vierstelliger Höhe und ein Auto sichergestellt sowie eine Eigentumswohnung durch Eintragung im Grundbuch gesichert. Die Ermittlungen dauern an.

02.03.2021 ( Dienstag)
Steglitz-Zehlendorf – Mit Tretroller auf die Fahrbahn

Bei einem Verkehrsunfall in Lichterfelde wurde gestern Nachmittag ein Kind verletzt. Der Neunjährige fuhr gegen 16.15 Uhr mit seinem Tretroller vom Gehweg der Goerzallee unvermittelt auf die Fahrbahn. Eine 52-Jährige, die mit ihrem Auto in Richtung Zehlendorf unterwegs war, erfasst den Jungen, der anschließend wegen der erlittenen Verletzungen am Kopf zur Beobachtung stationär in einer Klinik aufgenommen wurde. Die Autofahrerin kam mit dem Schrecken davon. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 4 (Süd) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

01.03.2021 ( Montag)
Steglitz-Zehlendorf – Ein Kilo Kokain im Rucksack und Waffen in der Wohnung

Bei der Durchsuchung eines 27-jährigen Mannes in der Schützenstraße in Steglitz stellten Polizistinnen und Polizisten heute Nacht gegen 3 Uhr etwa ein Kilogramm Kokain und 142 Gramm Marihuana sicher. Der Mann führte die Drogen in seinem Rucksack mit sich. An seinem Gürtel trug er ein griffbereites Messer. Der Tatverdächtige war den Einsatzkräften aufgefallen, als er mit einem anderen Mann für kurze Zeit in einem Spätkauf verschwand. Der dazugekommene Mann hatte das Geschäft aufgeschlossen, der Laden blieb während des Aufenthaltes der beiden dunkel. Kurz danach trennten sich die Wege der Männer. Der Mann, der den Laden aufgeschlossen hatte, wurde später in seinem Fahrzeug kontrolliert – ohne Ergebnis. Bei der Durchsuchung der Aufenthaltsanschrift des 27-Jährigen auf richterlichen Beschluss wurden Händlerutensilien, weitere Drogen und Waffen gefunden, darunter Schreckschusswaffen, Macheten und ein Schwert. Der Mann kam in einen Polizeigewahrsam, wo er dem Rauschgiftdezernat des Landeskriminalamtes Berlin überstellt wurde, das die weiteren Ermittlungen führt.

Die Polizeiberichte werden uns von verschiedenen Polizeidienststellen gemeldet.

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