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29.10.2018

Zehlendorf Mitte: The Asia Kitchen

Auch in Zehlendorf-Mitte an der Clayallee hat man sich gastronomisch neu orientiert. Wo vor kurzem noch ein italienisches Restaurant gleich seitlich neben dem „Kronprinz“ und gegenüber von der „Welle“ auf Kunden hoffte, ist nun ein asiatisches Restaurant zu finden. Es heißt „The Asia Kitchen“. (ANZEIGE)

Zuerst fällt auf, dass der gesamte Eingangsbereich aufwändig neu gestaltet wurde. Über dem Eingang prangt nun ein großes Holzschild mit dem Namen. Man kann natürlich gemütlich drinnen speisen. Da nun aber auch große, rustikale Holztische auf der Straße und auf der hauseigenen Terrasse stehen, lohnt es sich auch, draußen zu verweilen.

Das „The Asia Kitchen“ gibt es bereits seit Anfang Juli. Betreiber ist Dang Sy Han, der zusammen mit seiner Frau auch immer mit vor Ort ist, um nach dem Rechten zu sehen. Mit der deutschen Sprache hapert es mitunter noch, aber es gibt ausreichend Mitglieder im Service-Team, die Deutsch und gerne auch Englisch sprechen, wenn es denn nötig ist.

Wichtig für die Gäste ist zunächst einmal: Geprägt wird die asiatische Küche vor Ort vor allem von der vietnamesischen Lebensart. Das sorgt für frische Zutaten, viel Gemüse und leichte Rezepte.

Da lohnt es sich unbedingt, ein Essen mit Freunden gleich mit einer hausgemachten Limonade oder einem Shake einzuläuten. Da gibt es etwa einen Stachel­annonenshake mit Kokosmilch, Vollmilch und Kondensmilch, einen Asiatic Pennyworth Drink aus frischen Wassernabelblättern oder den Familie-Dang-Lassi mit frischen Äpfeln, Orangensaft und Vollmilch.

Sehr beliebt bei den Freunden der vietnamesischen Küche sind die Pho-Suppen. Sie kombinieren hausgemachte Reisbandnudeln in einer warmen Suppe mit vielen Kräutern, aber auch mit Rindfleischscheiben, Sojasprossen und Frühlingszwiebeln. Es gibt unzählige verschiedene Arten, um eine Pho-Suppe zuzubereiten. So gibt es sie auch mit Tofu, mit vietnamesischen Fleischklößchen oder mit zartem Hühnerfleisch. Eine Suppe geht übrigens locker als Hauptspeise durch.

Dang Sy Han: „Unsere Bestseller sind unsere frischen Salate, etwa der Papaya- oder der Mangosalat. Der Mangosalat wird mit in dünne Streifen geschnittener Mango serviert und mit eingelegten Lotusstängeln, frischen Kräutern, Erdnüssen und eigenem, leicht scharfem Dressing serviert – gern auch mit Tofu, Garnelen und Hühnerfleisch. Wir bieten aber auch gern einen Salat mit knuspriger Ente, in Butter knusprig gebratenem Bio-Lachs oder mit medium gebratenem Thunfisch an.“

Egal, was man vor Ort bestellt – die einzelnen Speisen sind wunderschön angerichtet und so schon bereits optisch ein echter Genuss. Von den Preisen her kann man auch nichts verkehrt machen. Die meisten Gerichte kosten um die zehn Euro, selten verirrt sich ein Preis einmal bis an die 15-Euro-Grenze.

Angesichts der Qualität, mit der in der „Asia Kitchen“ gekocht wird, ist die Speisekarte fast schon zu umfangreich. Hier findet man vietnamesische Klassiker wie Edamame (gegarte Sojabohnenschoten), Banh Trang Nuong (vietnamesische Minipizza mit einem Boden aus Reispapier), durchsichtige Sommerrollen, Sateh-Hühnerspieße in hausgemachter Erdnusssauce, gebackene Großgarnelen, einen vietnamesischen Burger mit Hefe-Patty und frischer Rohkost oder ein aromatisches Curry vor. Im Grunde genommen würde aber auch eine eingedampfte Tageskarte mit regelmäßig wechselnden Gerichten ausreichen.

Denn das „Asia Kitchen“ hat noch ein Pfund, mit dem es wuchern kann – Sushi. Gern kann man sich frisches Sushi bestellen, das dann mit Wasabi und geschältem Ingwer auf einer dekorativen Schieferplatte serviert wird. Die Karte stellt verschiedene Nigiri, Maki und Inside-outs vor. Hier lohnt es sich aber sehr, sich für eins der sechs angebotenen Menüs zu entscheiden. (Text/Fotos: CS)

Info: The Asia Kitchen, Saigon BBQ Art & Sushi Bar, Clayallee 327, 14169 Berlin, Tel.: 030-80401866

Dieser Artikel wurde in „ZEHLENDORF.aktuell“ Ausgabe 54 (9/2018) veröffentlicht.

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