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29.10.2018

Nachgefragt #24: Julia Gámez Martín

Julia Gámez Martín wurde in Berlin geboren und zog mit ihren Eltern während ihrer Schulzeit nach Teltow. Zu dieser Zeit wurde sie mit der Kleinstadt noch nicht so richtig warm – heute dafür umso mehr. Sie hat inzwischen vor Ort den gemeinnützigen Kulturverein „Kulturklub Teltow e.V.“ gegründet und veranstaltet nun regelmäßig Kabarett- und Musik-Events im Berliner Umland.

Bekannt ist Julia Gámez Martín bundesweit als Sängerin und Songschreiberin des Musik-Comedy-Duos „Suchtpotenzial“, mit dem sie ganzjährig auf Tournee ist.

Parallel dazu ist sie immer wieder als Musical-Darstellerin auf diversen Stadttheaterbühnen Deutschlands zu sehen. Als Sängerin leiht sie der Soulband „The Black Diamonds“ und der Frauen-Big-Band „Die Damenkapelle on the Rocks“ ihre Stimme.

Raus in die Natur: Ihr Lieblingsplatz in Teltow?

Mein absoluter Lieblingsplatz ist der Vogelpark Teltow. Das ist ein liebevoll geführter Streichelzoo für Groß und Klein. Da gehe ich immer mit Besuchern von Außerhalb hin, auch, um diesen tollen Ort zu unterstützen.

Shopping: Wo kann man das in Teltow am besten?

Ich liebe Wochenmärkte, deshalb ist für mich der Markt am Zeppelinufer jeden Dienstag ein Muss. Außerdem stöbere ich total gern im Antik Laden in der Potsdamer Straße sowie im Weltladen in der Feldstraße.

Wenn der kleine Hunger kommt: Wo gehen Sie dann in Teltow essen?

Im Curry Imbiss in der Oderstraße natürlich! Die gesündere Option gibt’s beim Vietnamesen „Unami“, der auch in der Oderstraße zu finden ist.

Wenn der große Hunger kommt: Wo gehen Sie dann essen?

Dann am liebsten im Landhotel Diana. Die Küche ist hervorragend und die verwendeten Produkte regional. Das Gemüse wird teilweise eigens in Mahlow angebaut. Vom Burger bis zu Königsberger Klopse bekommt man hier super leckeres Essen.

Was für ein Laden fehlt Ihnen denn in Teltow noch?

Ich würde es toll finden, ein schönes, gemütliches Familencafé in der Nähe zu wissen. Mit alten Möbeln, leckerem Kuchen und Snacks sowie gutem Kaffee. Vielleicht mache ich das einfach irgendwann selbst auf. 😉

Wie beschreiben Sie eigentlich den typischen Teltower?

Die Teltower sind anfangs zurückhaltend und skeptisch, aber wenn sie erst einmal von etwas überzeugt sind, dann so richtig. Und sie lieben ihren Ort.

Was sollte man tunlichst in Teltow NICHT gesehen haben?

Ich persönlich finde das Techno Terrain nicht so prickelnd. Das wirkt kalt und lieblos. Dem könnte man zum Beispiel mit Kunstprojekten und Streetart entgegenwirken.

Was ist das Besondere an Teltow?

Auf jeden Fall der Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz. Ich war total begeistert, als ich dort zum ersten Mal war.

Was nervt an Teltow?

Dass es für Jugendliche nicht wirklich viel zu bieten hat. Deshalb bin ich, als ich 15/16 Jahre alt war, nicht mit Teltow warm geworden. Ich hoffe, dass sich das irgendwann ändert.

Das Beste, was IHNEN in Teltow je passiert ist…

Dass ich bei unserer Schlefaz-Reihe mit Oliver Kalkofe im Landhotel Diana Bela B. von den Ärzten getroffen habe. (Foto: CS)

Dieser Artikel wurde in „ZEHLENDORF.aktuell“ Ausgabe 54 (9/2018) veröffentlicht.

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