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29.10.2018

Greendoo-Matcha aus Teltow

Tilo Eichler sitzt auf der Terrasse seines Einfamilienhauses in Teltow und nippt an einem Glas mit einem grünen Matcha-Latte, den er vegan mit Mandelmilch im Mixer angesetzt hat. Der Leipziger, der seit zehn Jahren mit Frau und zwei Kindern in Teltow lebt, hat eine ganz besondere Beziehung zum Matcha. (ANZEIGE)

Er handelt in seinem Online-Shop Greendoo.de mit dem ganz speziellen Tee-Produkt, das in Deutschland immer mehr Freunde findet.

Tilo Eichler: „Bei Matcha handelt es sich um die getrockneten und extrem fein gemahlenen Blätter des Grünen Tees. Dabei ist es wichtig, dass die Teeblätter besonders langsam und im Schatten wachsen. Bei den besonders hochpreisigen Matcha-Tees werden die Blätter in den Tagen vor der Ernte sogar extra mit lichtundurchlässigen Planen abgedeckt, um den Effekt zu verstärken. Während der Grüne Tee zieht und dann dem Wasser entnommen wird, bleibt das Matcha-Pulver im Getränk. Man trinkt demnach das gesamte Teeblatt – und nicht nur einen Aufguss davon. Das potenziert natürlich auch die Wirkstoffe, die man mit dem Matcha-Getränk zu sich nimmt.“

Matcha gilt als gesund. Die Wirkstoffe in den Blättern sollen den Stoffwechsel anregen und so auch beim Abnehmen helfen. Außerdem seien extrem viele Antioxydantien in dem Blattpulver enthalten.

Tilo Eichler: „Ich betreibe fast schon extrem Sport und laufe jeden Tag bis zu 20 Kilometer. Auf Instagramm kann man mir unter dem Hashtag #MatchaRunner folgen. Ich liebe es, Marathons zu laufen, hier gehe ich gern ein sehr hohes Tempo. Beim Berlin-Marathon in diesem Jahr werde ich übrigens erstmals einem blinden Läufer zur Seite stehen, der sehr schnell unterwegs ist und einen sehenden Läufer benötigt, der ihn unterwegs vor allen Hindernissen bewahrt. Macha-Tee hilft mir sehr bei diesem Sport, auch aufgrund der lang anhaltenden Energie, die er vermittelt. Das Koffein, das in den Blättern enthalten ist, wird im Körper sehr langsam und konstant freigegeben, sodass das vermittelte Hoch nicht jäh wieder einbricht, sondern deutlich länger vorhält. Das berüchtigte Herzflattern, das man nach zu viel Kaffeegenuss kennt, findet beim Genuss von Matcha-Tee nicht statt.“

Wir lernen auch: Es gibt keine unterschiedlichen Macha-Geschmacksrichtungen, sondern nur verschiedene Qualitätsstufen der Grünteeblätter. Einen einfachen und preiswerten Matcha nimmt man etwa zum Kochen oder Backen, während das beste und teuerste Matcha-Teepulver regelrecht Zeremonien-Charakter hat.

Tilo Eichler: „Viele Kunden sind erstaunt, dass der Matcha-Tee deutlich teurer ist als normaler Tee. Aber man muss auch wissen, dass zwei Gramm bereits ausreichen, um eine Tasse anzurühren. Dafür biete ich auch spezielle Matcha-Schalen aus Japan an, in denen sich das Pulver mit einem hölzernen Bambusbesen im Wasser aufschlagen lässt, sodass sich ein ansprechender Schaum über der Flüssigkeit entwickelt. Dass die Schalen und die Bambusbesen aus Japan stammen, ist übrigens kein Zufall: Japan ist der wichtigste Matcha-Lieferant weltweit.“

Matcha-Tee schmeckt aufgeschäumt durchaus etwas herb. Je hochwertiger das Teepulver ist, umso mehr schleicht sich auch eine süßliche Note ein. Tilo Eichler: „Wer Matcha noch gar nicht so richtig kennt, dem würde ich nicht empfehlen, das pur zu trinken. Hier lohnt es sich sehr, den Matcha-Tee in der Latte-Version mit Mandelmilch und Kokosblütenzucker zu genießen, bis man sich an den besonderen Geschmack gewöhnt hat.“

Inzwischen hat der Matcha-Mann auch einen eigenen zuckerfreien Energieriegel auf Matcha-Basis entwickelt, weitere Produkte wie vielleicht eine Brause sollen folgen. Die Riegel werden bereits in vielen Berliner Cafés angeboten.

Tilo Eichler betreibt seinen Greendo.de-Shop noch im Nebenerwerb: „Das Business hat aber die Chance, zu meinem Hauptberuf zu werden. Vielleicht ab 2020, das wird man sehen.“ (Text/Fotos: CS)

Dieser Artikel wurde in „ZEHLENDORF.aktuell“ Ausgabe 54 (9/2018) veröffentlicht.

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