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28.08.2018

Nachgefragt #22: Mathias Hachmann

Mathias Hachmann wurde in Hamburg geboren. Als er zwei Jahre alt war, zog die Familie aber nach Berlin. So wuchs er in Zehlendorf auf. Eingeschult wurde er in der damaligen Riemeister Grundschule, die heute aber Zinnowald Grundschule heißt.

Inzwischen ist Mathias Hachmann seit über 30 Jahren in der Versicherungsbranche tätig. Eine zeitlang hat ihn der Beruf nach Bayern und sogar nach Österreich verschlagen: „Aber das alte Heimatgefühl hat mich wieder nach Berlin und Zehlendorf zurückgebracht.“ Das Büro des Versicherungsmaklers (www.passend-versichert.berlin) ist in Steglitz zu finden.

Privat hat sich Mathias Hachmann viele Jahre lang ehrenamtlich für den Sportverein Zehlendorf 88 eingesetzt: „Wir haben super Erfolge in der Hockey-Abteilung feiern dürfen. 2006 haben wir auch eine Boule-Abteilung gegründet. Unter der Leitung von Bruno Gibard hat es diese Abteilung inzwischen sogar bis in die Bundesliga geschafft.“

Das aktuelle Steckenpferd von Mathias Hachmann – die Facebook-Gruppe „Steglitz / Zehlendorf“ mit nunmehr 8.000 Mitgliedern: „Der Zweck unserer Gruppe ist der schnelle Austausch von kommunalen Informationen unter den Mitgliedern, die auch großes soziales Engagement zeigen und sich gegenseitig helfen. Regelmäßige Stammtische lassen aus virtuellen Freunden echte werden.“

Raus in die Natur: Ihr Lieblingsplatz in Steglitz-Zehlendorf?

Die Natur rund um die Krumme Lanke ist für mich der optimale Ort, um dem Alltag zu entfliehen.

Shopping: Wo kann man das im Bezirk am besten?

Den „großen Einkauf“ erledige ich in Zehlendorf Mitte. Zum Wohlfühl-Shoppen geht es in die Ladenstraße im U-Bahnhof „Onkel Toms Hütte“ mit seinen tollen Geschäften.

Wenn der kleine Hunger kommt: Der Imbiss Ihres Vertrauens?

Eine Currywurst von Krasselts in Zehlendorf Mitte geht immer.

Wenn der große Hunger kommt: Wo gehen Sie dann essen?

Da habe ich zwei Favoriten. Wenn ich kroatisch essen möchte, steht der “Mühlengarten“ ganz oben auf meiner Liste. Im Sommer sitzt man fantastisch draußen bei griechischer Spitzenküche im „Kretaner“ in der Riemeisterstraße.

Abends etwas trinken: Nur wo?

Immer wieder gern gehe ich zur Familie Groß in die „Derby Klause“ in Düppel. Eine Alternative für den Weinfreund ist das „La Fontaine“.

Was für ein Laden fehlt Ihnen in Steglitz-Zehlendorf?

Eine wirklich gute Cocktail Bar würde Zehlendorf sehr bereichern.

Wie beschreiben Sie den typischen Zehlendorfer?

Zehlendorf ist durch die Zuzüge der letzten 20 Jahre ein weltoffener und multikultureller Bezirk geworden.

Was muss man in Zehlendorf unbedingt gesehen haben?

Das Alliierten Museum in der Clayallee 135.

Was sollte man tunlichst in Zehlendorf NICHT gesehen haben?

Der bauliche Zustand einiger öffentlicher Gebäude, Strassen, Spielplätze und Schulen fordert meine Geduld schwer heraus. Gerade für unsere Kinder sollten wir mehr Geld in diesem Bezirk investieren.

Was ist das Besondere an Zehlendorf?

Die Ruhe, dort zu leben, verbunden mit der Nähe zur Stadt mit all ihren Vorzügen, das ist an Zehlendorf unschlagbar.

Was nervt an Zehlendorf?

Mich persönlich wirklich nichts.

Das Beste, was IHNEN in Zehlendorf je passiert ist…

Meine sehr unbeschwerte Kindheit, die ich nur mit positiven Erinnerungen verbinde. Alleine das Rumstromern im Fischtal und durch die Onkel Tom Siedlung fördert immer wieder meine Heimatverbundenheit zum Bezirk. (Foto: Sabine Schlaak)

Dieser Artikel wurde in „ZEHLENDORF.aktuell“ Ausgabe 52 (7/2018) veröffentlicht.

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