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27.10.2017

Selmaplatz: Shiatsu bei Karin Schröter

Karin Schröter (58) ist vom Hauptberuf her Erzieherin und arbeitet halbtags in einem Waldorf-Kindergarten. Ihre Stelle als stellvertretende Leiterin hat sie zugunsten einer eigenen Shiatsu-Praxis, die sie im Juli diesen Jahres eröffnet hat, aufgegeben. Aufgewachsen in Berlin-Spandau, wohnt sie nunmehr seit über zehn Jahren am Selmaplatz in Zehlendorf. (ANZEIGE)

Karin Schröter, die Shiatsu seit 1996 praktiziert und ihre Ausbildung bei Harald Gierl an der Shiatsu-Schule Kreuzberg absolviert hat: „Viele Menschen fühlen sich vom Alltag überfordert, sie suchen nach Entlastung und Entspannung. So kommen sie zu mir, um eine Shiatsu-Behandlung wahrzunehmen.“

Viele Menschen glauben, dass es sich bei Shiatsu um eine einfache Massage handelt, also etwa um eine Well­ness-Variante einer Hot-Stone-Massage. Stattdessen ist die aus Japan kommende Behandlung aber der Akupressur viel ähnlicher: Durch das einfühlsame Drücken spezieller Punkte am ganzen Körper werden die Energie-Meridiane des Körpers wieder in Einklang zueinander gebracht, wobei bestehende Blockaden gelöst werden.

Karin Schröter: „Ich sehe Shiatsu als ganzheitliche Behandlung. So ist mir nicht nur die eigentliche Behandlung mit den Händen wichtig, sondern auch das vorhergehende Gespräch mit meinen Klienten. Viele kommen zu mir, um eine körperliche Entspannung zu suchen, stellen aber schnell fest, dass es auch seelische Blockaden gibt. Oft gibt es psychosomatische Beschwerden, die sich durch das Shiatsu angehen lassen.“

Die Shiatsu-Expertin stellt fest, dass sich viele Klienten wie fremdbestimmt fühlen, dass sie kurz vor dem Burnout stehen und sich selbst sagen: Ich bin ja gar nicht mehr ich selbst, was mache ich da eigentlich den ganzen Tag über? Solche Probleme kann auch eine Stunde Shiatsu nicht lösen. Sie schafft aber eine Ruheoase der Entspannung, in der sich neue Kraft schöpfen lässt. Schröter: „Wir finden zu einer neuen Form der Achtsamkeit dem eigenen Körper und der Seele gegenüber.“

Die Shiatsu-Behandlung findet gern auf einer Matte auf dem Fußboden statt, es gibt aber auch eine bequeme Massage-Liege. Die Behandlung selbst haben wir von der Redaktion einmal ausprobiert. Es ist eine sehr entspannende und punktuell durchgeführte Massage, bei der nur durch das aufgelagerte Körpergewicht der Shiatsu-Expertin Druck über die Finger auf bestimmte Körperstellen beim Klienten aufgebaut wird. Karin Schröter: „Bei dieser sanften Form der Körperarbeit lasse ich mich mit achtsamen Berührungen ganz auf den energetischen Zustand des Körpers ein. Mit Mobilisationen, Dehnungen und sanftem, tiefwirkenden Druck – einer speziellen, dem Shiatsu eigenen Technik – wird im ganzen Körper der Energiefluss angeregt. Dies fördert die körperliche, seelische und geistige Ausgeglichenheit. Shiatsu führt zu mehr Ruhe und Entspannung, Kraft und Zentriertheit, Sensibilität und einem besseren Körpergefühl.“

Die Expertin: „Es gibt zwölf Meridiane im Körper. Meist behandele ich immer nur zwei von ihnen auf einmal bei einer Sitzung. Ich spüre mich instinktiv ein und finde so die Blockierungen, die es zu lösen gilt. Viele Kunden sagen mir später, wie gut ihnen die Behandlung getan hat, dass sie sie sehr entspannend fanden und dass sie sich nun wieder besser selbst spüren. Manche sprechen auch von einem Aha-Erlebnis, das seelisch noch nachwirkt. Viele kommen wieder und werden zu Stammkunden – im Bedürfnis, sich regelmäßig etwas Gutes zu gönnen.“

Zusätzlich zum Shiatsu bietet die Neu-Zehlendorferin eine Meditationsgruppe an: „Viele Menschen haben Probleme damit, sich zu konzentrieren, sich auf sich selbst zu besinnen und die Außenwelt auszublenden. Vor allem Frauen und junge Leute kommen zu mir. Sie merken zum ersten Mal, dass irgendetwas nicht richtig rund läuft in ihrem Leben – und möchten daran etwas ändern.“ (Text/Foto: CS)

Info: Shiatsu – Karin Schröter, Selmaplatz 4, 14163 Berlin, Tel.: 0177-8119261, www.karinschroeter.de

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