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31.03.2021 ( Mittwoch)
Steglitz-Zehlendorf/Mitte/Reinickendorf – Zwei Tatverdächtige nach Raubmord in Wannsee verhaftet

Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin haben Beamtinnen und Beamte einer Mordkommission der Polizei Berlin am Montagabend in den Bezirken Mitte und Reinickendorf zwei Männer im Alter von 27 und 30 Jahren wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen Raubmords verhaftet. Die Beschuldigten sind dringend verdächtig, gemeinsam mit einem bislang noch unbekannten Mittäter am späten Abend des 22. März 2021 über die Terrassentür in ein Haus in Berlin-Wannsee eingebrochen zu sein und nach ihrer Entdeckung durch den 57-jährigen Hausbewohner diesen mit bislang noch unbekannten Gegenständen erschlagen zu haben. Anschließend sollen sie das Reihenhaus durchsucht und mit bislang noch nicht im einzelnen identifizierter Tatbeute geflüchtet sein. Das Tatopfer verstarb noch in seinem Haus an den schweren Kopfverletzungen. Die Ermittlungen der 7. Mordkommission konzentrieren sich insbesondere darauf, den bislang noch nicht identifizierten dritten Tatverdächtigen zu ermitteln.

Steglitz-Zehlendorf – Kind bei Unfall schwer verletzt

Gestern Nachmittag erlitt ein Kind bei einem Verkehrsunfall in Zehlendorf schwere Verletzungen. Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr das Mädchen gegen 16 Uhr mit ihrem Fahrrad vom Gehweg auf die Fahrbahn der Matterhornstraße und kollidierte dort mit dem rechten Außenspiegel eines 35 Jahre alten Renault-Fahrers, der in Richtung Spanische Allee unterwegs war. Das Mädchen stürzte in Folge des Zusammenstoßes auf die Fahrbahn und zog sich schwere Verletzungen am Kopf und der Schulter zu. Rettungskräfte brachten die 10-Jährige zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Autofahrer blieb unverletzt. Die weiteren, noch andauernden Ermittlungen, führt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 4 (Süd).

30.03.2021 ( Dienstag)
Steglitz-Zehlendorf – Jugendliche leistete Widerstand

Bei einem Polizeieinsatz in Steglitz leistete eine 15-Jährige in der vergangenen Nacht bei polizeilichen Maßnahmen Widerstand. Nach derzeitigen Erkenntnissen fielen Polizeikräften des Abschnitts 45 gegen 22.15 Uhr in der Schloßstraße zwei radfahrende Personen auf, die mehrfach bei „Rot“ gefahren sein sollen. Die in zivil eingesetzten Polizeibeamten entschieden sich daraufhin zu einer Kontrolle und versuchten die beiden zu stoppen. In der Albrechtstraße gelang es schließlich, eine der beiden Personen, einen 12-Jährigen zu stoppen. Die zweite Person entfernte sich zunächst. Die beiden in zivil eingesetzten Polizeibeamten wiesen sich dem Jungen gegenüber mehrfach als Polizeibeamte aus. Wenig später erschien die 15-Jährige Schwester des Jungen, die zuvor mit dem Rad weitergefahren war, zu Fuß wieder am Ort. Nach Aussage der beiden Polizeibeamten soll die Jugendliche sich geweigert haben, ihre Personalien mitzuteilen, verbal aggressiv geworden sein und sich von Anfang an unkooperativ gezeigt haben. Letztlich soll sie versucht haben, sich gemeinsam mit ihrem Bruder vom Ort zu entfernen. Einer der Polizisten soll sie daraufhin am Arm festgehalten haben, woraufhin die 15-Jährige wild um sich geschlagen haben soll. Die Polizisten brachten sie daraufhin zu Boden, wo die Jugendliche weiter um sich getreten haben soll. Zwischenzeitlich hatten sich bis zu 50 Personen am Ort eingefunden, die teilweise lautstark ihren Unmut über die Polizeilichen Maßnahmen äußerten. Ein 49-Jähriger soll aggressiv und bedrohlich auf die Polizeikräfte zu gegangen sein und soll versucht haben, die Festnahme zu verhindern. Erst als weitere Polizeikräfte eintrafen, beruhigte sich die Situation. Die Personalien der Geschwister sowie die des 49-Jährigen wurden aufgenommen. Die 15-Jährige gab an, Schmerzen in einer Hand zu verspüren, lehnte eine ihr angebotene ärztliche Versorgung jedoch ab. Polizeikräfte übergaben sie und ihren Bruder an die Mutter. Diese erstattete Anzeige wegen Körperverletzung im Amt gegen die eingesetzten Polizeibeamten. Die Ermittlungen hierzu, wie auch die Ermittlungen wegen Widerstands und der versuchten Gefangenenbefreiung dauern an.

29.03.2021 ( Montag)
Steglitz-Zehlendorf – Fahrzeug durch angezündeten Lackeimer beschädigt

In Lichterfelde brannte in der vergangenen Nacht ein Eimer in dem sich vermutlich Farb- oder Lackreste befanden. Ein Zeuge hatte gegen 20.30 Uhr in der Parallelstraße den brennenden Eimer entdeckt, der so dicht neben einem VW-Transporter stand, dass das Feuer drohte auf diesen überzugreifen. Der Zeuge alarmierte Feuerwehr und Polizei. Ein weiterer Zeuge, der den Brand aus seinem Fenster gesehen hatte, versuchte mittels Wasser zu löschen. Gemeinsam mit wenig später eintreffenden Polizeikräften, gelang dies auch. Die Feuerwehr musste nicht mehr tätig werden. An dem Transporter entstand im Frontbereich Sachschaden. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen werden bei einem Brandkommissariat geführt und dauern an.

23.03.2021 ( Dienstag)
Steglitz-Zehlendorf – Mann tot in seinem Haus aufgefunden

Aufmerksame Anwohner riefen heute Morgen die Polizei zu einem Reihenhaus in Wannsee. Kurz vor 8 Uhr bemerkten Anwohner des Damsdorfer Weges bei einem Nachbarn eine gewaltsam geöffnete Terrassentür. Die alarmierten Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 43 fanden im Inneren des Hauses den 57-jährigen Besitzer leblos vor. Ein hinzugerufener Notarzt konnte nur noch den Tod des Bewohners feststellen. Die Auffindesituation und die Verletzungen des Toten deuten auf ein Tötungsdelikt hin. Die Ermittlungen dauern an und wurden von der 7. Mordkommission übernommen.

19.03.2021 ( Freitag)
Steglitz-Zehlendorf – Mutmaßliche Einbrecher festgenommen

Polizeieinsatzkräfte des Abschnitts 46 nahmen gestern Vormittag drei mutmaßliche Einbrecher in Lichterfelde fest. Nach derzeitigem Kenntnisstand bemerkte eine Zeugin gegen 11 Uhr in der Harry-S.-Truman-Allee, wie ein Unbekannter an ihrer Wohnungstür lauschte. Durch den Spion sah sie dann noch einen zweiten Unbekannten und hörte dann laute Geräusche aus dem Treppenhaus, die auf einen Einbruch in eine Nachbarwohnung hindeuteten. Sie alarmierte die Polizei. Als die Einsatzkräfte eintrafen, versuchten insgesamt drei Männer aus dem Hausflur zu flüchten, was ihnen jedoch nicht gelang. Noch an der Hauseingangstür klickten bei den 33, 35 und 42 Jahre alten Männern die Handschellen. Da der Älteste über Herzschmerzen klagte, kam er zunächst zur ärztlichen Begutachtung in ein Krankenhaus. Die beiden anderen Männer kamen direkt in ein Gewahrsam. In eine Wohnung gelangte das Trio nicht. An einer Tür entdeckten die Einsatzkräfte jedoch Hebelspuren, die gesichert wurden und nun ausgewertet werden. Die Kriminalpolizei der Direktion 4, der alle Tatverdächtigen überstellt wurden, hat die weitere Bearbeitung des Falles übernommen.

17.03.2021 ( Mittwoch)
Steglitz-Zehlendorf – Bankmitarbeiter bemerkt möglichen Betrug – Festnahmen

Gestern Mittag nahmen Zivilpolizisten des Polizeiabschnitts 46 zwei mutmaßliche Betrüger in Zehlendorf fest. Gegen 11 Uhr alarmierte ein 46-jähriger aufmerksamer Mitarbeiter einer Bankfiliale am Teltower Damm die Polizei, nachdem eine 73-jährige Bankkundin seit Wochen hohe Geldbeträge von ihrem Bankkonto abgehoben haben soll und erneut einen hohen vierstelligen Geldbetrag abheben wollte. Der Bankfachwirt wurde misstrauisch und vermutete, dass die Seniorin auf Betrüger hereingefallen sein könnte. Bisherigen Erkenntnissen zufolge erhielt die 73-Jährige im Februar 2021 in ihrer Wohnung in der Starkenburger Straße einen Anruf von einem Mann, der sich als Mitarbeiter einer Bank in Frankfurt am Main ausgab und ihr einen Gewinn in Höhe von 180.000 Euro versprach. Anschließend soll sie einen weiteren Anruf von einem unbekannten Mann erhalten haben, der sich als Rechtsanwalt ausgab und ihr mitgeteilt haben soll, dass ihr der Gewinn nur ausgehändigt werden könne, wenn sie eine Anzahlung für die entstehenden Kosten leiste. Hierfür würde ein Kurierdienst beauftragt werden, der die Anzahlung an ihrer Wohnung abholen würde. Am 15. März erhielt die Seniorin erneut einen Anruf, dass sich der Gewinn erhöht haben soll. Der Anrufer bat darüber hinaus, die letzte Rate persönlich an einen Abholer zu übergeben. Die alarmierten Polizeikräfte des Polizeiabschnitts 43 teilten der Seniorin mit, dass sie mutmaßlich auf eine Betrugsmasche hereingefallen sei und jegliche Art von Zahlungen einstellen sollte. Die Frau begab sich nach dem Banktermin zu ihrer Wohnung, da die Übergabe der Anzahlung an den Kurierdienst erfolgen sollte. Durch die zivilen Einsatzkräfte konnten an der Wohnanschrift der 73-Jährigen zwei mutmaßliche Tatverdächtige im Alter von 18 und 19 Jahren festgenommen werden. Ein dritter mutmaßlicher Tatverdächtiger ist flüchtig. Die Einsatzkräfte brachten die Festgenommenen in einen Polizeigewahrsam, wo sie dem Fachkommissariat des Landeskriminalamtes überstellt wurden. Die Ermittlungen dauern an.

Steglitz-Zehlendorf – Bankmitarbeiter bemerkt möglichen Betrug – Festnahmen

Gestern Mittag nahmen Zivilpolizisten des Polizeiabschnitts 46 zwei mutmaßliche Betrüger in Zehlendorf fest. Gegen 11 Uhr alarmierte ein 46-jähriger aufmerksamer Mitarbeiter einer Bankfiliale am Teltower Damm die Polizei, nachdem eine 73-jährige Bankkundin seit Wochen hohe Geldbeträge von ihrem Bankkonto abgehoben haben soll und erneut einen hohen vierstelligen Geldbetrag abheben wollte. Der Bankfachwirt wurde misstrauisch und vermutete, dass die Seniorin auf Betrüger hereingefallen sein könnte. Bisherigen Erkenntnissen zufolge erhielt die 73-Jährige im Februar 2021 in ihrer Wohnung in der Starkenburger Straße einen Anruf von einem Mann, der sich als Mitarbeiter einer Bank in Frankfurt am Main ausgab und ihr einen Gewinn in Höhe von 180.000 Euro versprach. Anschließend soll sie einen weiteren Anruf von einem unbekannten Mann erhalten haben, der sich als Rechtsanwalt ausgab und ihr mitgeteilt haben soll, dass ihr der Gewinn nur ausgehändigt werden könne, wenn sie eine Anzahlung für die entstehenden Kosten leiste. Hierfür würde ein Kurierdienst beauftragt werden, der die Anzahlung an ihrer Wohnung abholen würde. Am 15. März erhielt die Seniorin erneut einen Anruf, dass sich der Gewinn erhöht haben soll. Der Anrufer bat darüber hinaus, die letzte Rate persönlich an einen Abholer zu übergeben. Die alarmierten Polizeikräfte des Polizeiabschnitts 43 teilten der Seniorin mit, dass sie mutmaßlich auf eine Betrugsmasche hereingefallen sei und jegliche Art von Zahlungen einstellen sollte. Die Frau begab sich nach dem Banktermin zu ihrer Wohnung, da die Übergabe der Anzahlung an den Kurierdienst erfolgen sollte. Durch die zivilen Einsatzkräfte konnten an der Wohnanschrift der 73-Jährigen zwei mutmaßliche Tatverdächtige im Alter von 18 und 19 Jahren festgenommen werden. Ein dritter mutmaßlicher Tatverdächtiger ist flüchtig. Die Einsatzkräfte brachten die Festgenommenen in einen Polizeigewahrsam, wo sie dem Fachkommissariat des Landeskriminalamtes überstellt wurden. Die Ermittlungen dauern an.

Steglitz-Zehlendorf – Tankstelle zweimal überfallen – jugendlicher Tatverdächtiger festgenommen

Eine Tankstelle in der Potsdamer Straße in Zehlendorf ist gestern Abend und am Abend zuvor jeweils gegen 20 Uhr überfallen worden. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei soll ein 14-jähriger Tatverdächtiger beim zweiten Überfall gestern einen 71-jährigen Mitarbeiter mit einem Messer bedroht und Geld von ihm verlangt haben. Nach der Herausgabe des Geldes konnte der mutmaßliche Räuber mit seiner Beute in einen nahen Park fliehen. Mithilfe einer Zeugenaussage nahmen ihn Einsatzkräfte der Polizeiabschnitte 43 und 45 kurze Zeit später an seiner Wohnanschrift fest. Bei einer Durchsuchung fanden die Beamtinnen und Beamten dort Beweismittel und stellten diese sicher. Der Festgenommene wurde der Kriminalpolizei der Direktion 4 (Süd) überstellt, die die weiteren Ermittlungen wegen räuberischer Erpressung übernommen hat. Der Jugendliche steht im Verdacht, einen Abend zuvor dieselbe Tankstelle überfallen zu haben. Dabei war eine 58-jährige Mitarbeiterin von einer männlichen Person unter Vorhalten eines Messers nach Geld aufgefordert worden. Der Tatverdächtige konnte mit seiner Beute unerkannt fliehen. Die Ermittlungen dauern an.

16.03.2021 ( Dienstag)
Steglitz-Zehlendorf – Gegen wartendes Auto gefahren

Noch ungeklärt ist die Ursache, weshalb ein Motorradfahrer gestern Mittag in Dahlem auf ein abbiegendes Fahrzeug gefahren ist. Laut mehrerer Zeugenaussagen hielt eine 72-Jährige, die gegen 11 Uhr mit ihrem VW in der Altensteinstraße in Richtung Breitenbachplatz unterwegs war, an der Einmündung Reichensteiner Weg, um den Gegenverkehr passieren zu lassen und dann nach links abzubiegen. Plötzlich habe sich der Motorradfahrer von hinten mit seiner Yamaha genähert und sei gegen den stehenden Wagen geprallt. Der 63-Jährige stürzte auf die Fahrbahn und verletzte sich dabei. Er wies Gesichtsverletzungen auf, klagte über Schmerzen am Oberkörper und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Frau kam mit dem Schrecken davon.

12.03.2021 ( Freitag)
Steglitz-Zehlendorf – Nach Körperverletzung geflüchtet – Zeugen gesucht

Zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Körperverletzung in Lichterfelde am 19. Februar 2021 sucht die Polizei nun Zeugen. Gegen 13.10 Uhr kam es nach einer strittigen Verkehrssituation im Bereich Hindenburgdamm / Karwendelstraße zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einer bislang unbekannten Autofahrerin und einer 33-jährigen Radfahrerin. Kurze Zeit später kollidierten der unbekannte Pkw und die Radfahrerin in der Karwendelstraße, wodurch die Radfahrerin stürzte und verletzt wurde. Nach dem Sturz kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, in deren Verlauf die Autofahrerin ihre Kontrahentin mehrfach schlug. Unbekannten Zeugen gelang es, die Streitenden zu trennen. Die Fahrzeugführerin eines Familien-Van mit blauer Lackierung entfernte sich vom Ort. Sie soll etwa 45 bis 50 Jahre alt sein und einen hellen Teint haben.
Die Polizei fragt:
– Wer kann Angaben zu dem flüchtigen Fahrzeug bzw. der Fahrzeugführerin machen?
– Wer wurde Zeuge der Auseinandersetzung und hat sich bisher nicht bei der Polizei gemeldet?
Hinweise nimmt der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4 (Süd) in der Eiswaldtstraße 18 in 12249 Berlin-Lankwitz unter der Rufnummer (030) 4664-472800 bzw. -472375, per E-Mail Dir4K23@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Steglitz-Zehlendorf – Seniorin nach Verkehrsunfall verstorben

Gestern Mittag verstarb eine Seniorin bei einem Verkehrsunfall in Zehlendorf. Nach den bisherigen Ermittlungen und Zeugenaussagen befuhr die 87-jährige Fahrerin eines VW Golf gegen 12.50 Uhr die Potsdamer Straße in Richtung Wannsee, als sie vermutlich auf Grund ihres gesundheitlichen Zustandes die Kontrolle über das Fahrzeug verlor, nach links von ihrer Fahrspur abkam und mit dem in gleicher Richtung fahrenden 37-jährigen Fahrer eines VW Touran zusammenstieß, der unverletzt blieb. Anschließend fuhr die Seniorin über den begrünten Mittelstreifen und über die Gegenfahrbahn. Auf dem Gehweg dahinter stieß sie frontal gegen einen Lichtmast und kam zum Stehen. Als der 37-Jährige zum Auto der Frau ging, konnte er erkennen, dass diese reglos und ohne erkennbare Vitalfunktionen auf ihrem Fahrersitz saß. Mit einem weiteren Zeugen habe er die Frau aus dem Auto geborgen und umgehend mit den Wiederbelebungsmaßnahmen bis zum Eintreffen der alarmierten Rettungskräfte begonnen. Die fortgeführte Reanimation der 87-jährigen durch einen Notarzt, verlief erfolglos. Die Frau verstarb noch an der Unfallstelle. Der Unfallort war während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme bis 17 Uhr für den Verkehr gesperrt. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang und der Ursache hat der Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 4 (Süd) übernommen.

Steglitz-Zehlendorf/Teltow – Als Handwerker ausgegeben und hochbetagtes Opfer bestohlen

Einen Erfolg erzielte gestern Nachmittag das Trickdiebstahlskommissariat des Landeskriminalamtes. Gemeinsam mit Unterstützungskräften des Polizeiabschnitts 46 und der Polizeiwache Teltow gelang nach einer spektakulären Flucht gegen 14.30 Uhr die Festnahme zweier Verdächtiger. Diese wurden anschließend erkennungsdienstlich behandelt und sollen heute einem Richter zum Erlass von Haftbefehlen vorgeführt werden.
Der Besatzung einer Zivilstreife des Fachkommissariats fielen gegen 13.45 Uhr zwei Männer in einem Auto in Zehlendorf auf, die den Fahndern wegen früherer Taten bereits bekannt waren. Der Wagen hielt dann vor einem Wohnhaus in der Gütergotzer Straße. Während der Fahrer bei laufendem Motor in dem VW Golf sitzen blieb und sich ständig umschaute, stieg sein Kompagnon aus, ging zu dem Gebäude, klingelte und betrat das Innere. Kurz darauf kehrte er zurück, setzte sich wieder in das Fahrzeug und beide fuhren davon.
Die Beamten erkundigten sich bei der Bewohnerin nach dem Geschehenen. Die 86-Jährige äußerte, dass ihr telefonisch ein Handwerker angekündigt worden war, den sie nicht benötigte. Dieser war wenige Minuten später erschienen, hatte sie unter dem Vorwand eines Schadens in den Keller begleitet und war zurück in das Erdgeschoss gegangen. Die stark gebrechliche Frau ging dann ebenfalls wieder nach oben, worauf der Mann hektisch das Haus verließ. Danach stellte die 86-Jährige fest, dass ihr mehrere Hundert Euro sowie eine Bankkarte entwendet worden waren. Die hochbetagte Dame stand sehr unter dem Eindruck des Erlebten.
Aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse sollte das Auto mit den beiden Verdächtigen, welches zwischenzeitlich weiter beobachtet worden war, am Teltower Damm angehalten werden. Der Wagen raste jedoch zunächst in der Gartenstraße in entgegengesetzter Richtung in die Einbahnstraße. Die Flucht setzte sich über Gehwege, Grünflächen und im Gegenverkehr fort. Dabei war der Wagen mit bis zu 120 km/h in Wohngebieten unterwegs und missachtete diverse rote Ampeln sowie Vorfahrtsregeln. Nur Dank schneller Reaktionen anderer Autofahrer und Fußgänger kam es zu keinen Verkehrsunfällen. Mittlerweile hatte der VW Golf das Stadtgebiet von Teltow erreicht und rutschte an einem Kreisverkehr in der Zehlendorfer Straße unter den Auflieger eines Sattelzuges.
Die beiden Insassen stiegen aus und rannten in unterschiedliche Richtungen davon. Die Einsatzkräfte konnten die Männer jedoch einholen und festnehmen. Dabei leistete der 42-Jährige erheblichen Widerstand, trat und schlug um sich und verletzte dabei einen Beamten leicht. Der Festgenommene und sein 53 Jahre alter Komplize wurden dann zur Polizeidienststelle gebracht. Bei ihnen fanden die Ermittler nicht nur die Bankkarte der bestohlenen Seniorin, sondern auch das Geld, welches vermutlich aus dem Diebstahl stammt. Den beiden Männern werden momentan noch zwei gleiche Taten, die sich am Mittwoch ereignet hatten, zur Last gelegt. Zudem wird ein Zusammenhang zu rund 30 weiteren Vorfällen geprüft.
Das Fluchtfahrzeug wurde, wie das Geld und die Bankkarte auch, beschlagnahmt. Der verletzte Polizist klagte nach dem Einsatz über Schmerzen an der Hand und der Schulter und wollte sich selbst in ärztliche Behandlung begeben. Die umfangreichen Ermittlungen des Fachkommissariats des Landeskriminalamtes wegen schweren Trickdiebstahls, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und verbotenen Kraftfahrzeugrennens dauern an.

11.03.2021 ( Donnerstag)
Steglitz-Zehlendorf – Kellereinbruch verhindert

Einer aufmerksamen Bewohnerin ist es zu verdanken, dass in der vergangenen Nacht in Steglitz zwei Männer festgenommen werden konnten. Die beiden stehen im Verdacht, gemeinsam mit einem noch unbekannten Komplizen, versucht zu haben, in den Keller eines Wohngebäudes in der Schöneberger Straße einzubrechen.
Die 34-jährige Mieterin begab sich gegen 22.50 Uhr an ein hofseitiges Fenster, um die Vorhänge zuzuziehen, als ihr draußen an einer Tür zum Keller drei Gestalten mit Taschenlampen auffielen. Während sich zwei von ihnen absichernd umsahen, hantierte der Dritte am Türschloss. Die Frau teilte ihre Beobachtungen sofort dem Polizeinotruf mit, so dass kurz darauf mehrere Funkwagen des Polizeiabschnitts 45 eintrafen. Die Einsatzkräfte konnten bei zwei Männern die Flucht verhindern und nahmen sie fest. Der Verdächtige, der sich an der Tür zu schaffen gemacht hatte, konnte im Dunkel der Nacht unerkannt entkommen.
Bei der Durchsuchung der beiden 28- und 29-Jährigen fanden die Polizisten Einbruchswerkzeug, drei Messer, ein Pfefferspray sowie Arbeitshandschuhe. Zudem hatten die Festgenommenen diverse Sammlermünzen, Militärabzeichen, Armbanduhren und Edelsteine dabei, bei denen es sich nach derzeitigen Erkenntnissen um Diebesgut aus anderen Straftaten handeln dürfte. Sämtliche Gegenstände wurden beschlagnahmt und das Duo zur Polizeidienststelle mitgenommen. Die weiteren Ermittlungen, auch zur Herkunft und Echtheit der gefundenen Dinge sowie zum dritten Komplizen, hat das zuständige Abschnittskommissariat übernommen.

07.03.2021 ( Sonntag)
Steglitz-Zehlendorf – Gegen Ampelmast, mehrere Autos und Fahrrad geprallt

Zu einem Verkehrsunfall mit erheblichen Sachschaden und mehreren Verletzten kam es gestern Vormittag in Dahlem. Nach dem bisherigen Erkenntnisstand war ein 79-Jähriger mit seinem BMW X3 kurz vor 11 Uhr in der Podbielskiallee unterwegs und prallte aus noch ungeklärten Gründen an der Einmündung Im Dol gegen zwei Ampelmasten. Anschließend kollidierte er mit dem VW Golf einer 52-Jährigen und schleuderte gegen einen 70 Jahre alten Radfahrer. Danach überschlug sich der BMW und rutschte gegen zwei geparkte Toyota und Renault. An sämtlichen Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Die Autofahrerin klagte über Schmerzen und ließ sich vom Rettungsdienst versorgen. Der Radfahrer wurde leicht an der Hüfte sowie an der Schulter verletzt und wollte sich selbst in ärztliche Behandlung begeben. Der 79-Jährige und seine 78-jährige Beifahrerin kamen mit diversen Verletzungen zur stationären Behandlung in eine Klinik. Für die Unfallaufnahme und Aufräumarbeiten war die Podbielskiallee in beiden Richtungen bis etwa 15.45 Uhr gesperrt.

05.03.2021 ( Freitag)
Steglitz-Zehlendorf – Ziviles Einsatzfahrzeug der Polizei erfasst 65-Jährige

Eine 65-jährige Fußgängerin ist gestern Nachmittag gegen 14.15 Uhr in der Gutsmuthsstraße Ecke Schloßstraße in Steglitz von einem zivilen Einsatzfahrzeug der Polizei Berlin erfasst und schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden. Nach bisherigen Erkenntnissen stand der Pkw in der Gutsmuthsstraße in entgegengesetzter Fahrtrichtung, als der 37-jährige Fahrzeugführer nach derzeitigen Erkenntnissen zurücksetzte und dabei die Frau erfasste, die die Straße hinter dem Wagen in Höhe der Fußgängerfurt überquerte. Die 65-Jährige wurde von dem Pkw erfasst und überrollt. Alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr brachten die an den Beinen Verletzte in ein Krankenhaus. Der Fahrer des Wagens erlitt einen Schock und musste ebenfalls in einem Krankenhaus behandelt werden. Eine Atemalkoholmessung bei ihm ergab einen Wert von 0,0 Promille. Die Ermittlungen zum Unfallhergang hat ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 2 (West) übernommen.

04.03.2021 ( Donnerstag)
Steglitz-Zehlendorf – Verdächtiger nach Flucht festgenommen

Nur von kurzer Dauer war in der vergangenen Nacht die Flucht eines mutmaßlichen Einbrechers in Wannsee. Eine Anwohnerin beobachtete gegen 22.45 Uhr eine Person, die die Glastür eines Lebensmittelgeschäfts in der Königstraße einschlug. Anschließend betrat der Verdächtige das Ladeninnere, hantierte im Kassenbereich und flüchtete. Kurz darauf konnte der mutmaßliche Einbrecher von alarmierten Einsatzkräften in Tatortnähe festgenommen werden. Bei dem 18-Jährigen fanden sie Alkoholika, zu denen der junge Mann angab, diese eben entwendet zu haben. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung konnte er die Polizeidienststelle verlassen und muss sich nun wegen besonders schweren Diebstahls verantworten.

03.03.2021 ( Mittwoch)
Mitte / Steglitz-Zehlendorf – Rezeptfälschungen und Betrug – Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt

Gestern früh vollstreckten Ermittlerinnen und Ermittler des Landeskriminalamtes Berlin von der Staatsanwaltschaft Berlin erwirkte Durchsuchungsbeschlüsse gegen einen 57-jährigen Zollbeamten sowohl für seine Wohnanschrift im Ortsteil Wedding als auch für seine Dienststelle in Berlin-Zehlendorf. Die Staatsanwaltschaft Berlin und das Landeskriminalamt Berlin ermittelten seit Monaten intensiv wegen des Verdachts der Rezeptfälschung und des Abrechnungsbetruges zum Nachteil einer Krankenversicherung in mehreren Fällen. Der Tatverdächtige soll seit 2016 unter anderem eine Vielzahl von gefälschten Rezepten für hochpreisige Medikamente zur Behandlung von Krebserkrankungen mit einem Verkaufspreis je Verpackungseinheit von mehr als 10.000 Euro sowohl bei seiner Krankenversicherung als auch bei der Beihilfestelle eingereicht haben. Die Schadenshöhe in dem Ermittlungsverfahren beläuft sich bislang auf mehr als 150.000 Euro. Die Fahnderinnen und Fahnder fanden an seiner Wohnanschrift Beweismittel, die den Tatverdacht erhärten, und stellten diese sicher. Zudem wurden im Rahmen der Vermögensabschöpfung Bargeld in vierstelliger Höhe und ein Auto sichergestellt sowie eine Eigentumswohnung durch Eintragung im Grundbuch gesichert. Die Ermittlungen dauern an.

02.03.2021 ( Dienstag)
Steglitz-Zehlendorf – Mit Tretroller auf die Fahrbahn

Bei einem Verkehrsunfall in Lichterfelde wurde gestern Nachmittag ein Kind verletzt. Der Neunjährige fuhr gegen 16.15 Uhr mit seinem Tretroller vom Gehweg der Goerzallee unvermittelt auf die Fahrbahn. Eine 52-Jährige, die mit ihrem Auto in Richtung Zehlendorf unterwegs war, erfasst den Jungen, der anschließend wegen der erlittenen Verletzungen am Kopf zur Beobachtung stationär in einer Klinik aufgenommen wurde. Die Autofahrerin kam mit dem Schrecken davon. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 4 (Süd) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

01.03.2021 ( Montag)
Steglitz-Zehlendorf – Ein Kilo Kokain im Rucksack und Waffen in der Wohnung

Bei der Durchsuchung eines 27-jährigen Mannes in der Schützenstraße in Steglitz stellten Polizistinnen und Polizisten heute Nacht gegen 3 Uhr etwa ein Kilogramm Kokain und 142 Gramm Marihuana sicher. Der Mann führte die Drogen in seinem Rucksack mit sich. An seinem Gürtel trug er ein griffbereites Messer. Der Tatverdächtige war den Einsatzkräften aufgefallen, als er mit einem anderen Mann für kurze Zeit in einem Spätkauf verschwand. Der dazugekommene Mann hatte das Geschäft aufgeschlossen, der Laden blieb während des Aufenthaltes der beiden dunkel. Kurz danach trennten sich die Wege der Männer. Der Mann, der den Laden aufgeschlossen hatte, wurde später in seinem Fahrzeug kontrolliert – ohne Ergebnis. Bei der Durchsuchung der Aufenthaltsanschrift des 27-Jährigen auf richterlichen Beschluss wurden Händlerutensilien, weitere Drogen und Waffen gefunden, darunter Schreckschusswaffen, Macheten und ein Schwert. Der Mann kam in einen Polizeigewahrsam, wo er dem Rauschgiftdezernat des Landeskriminalamtes Berlin überstellt wurde, das die weiteren Ermittlungen führt.

Die Polizeiberichte werden uns von verschiedenen Polizeidienststellen gemeldet.

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