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31.10.2017 (Dienstag)


Steglitz-Zehlendorf – Automat aufgesprengt

In Lichterfelde sprengten Unbekannte heute früh mit einer bislang unbekannten Substanz einen Zigarettenautomaten auf. Gegen 4 Uhr hörte ein Anwohner der Wismarer Straße einen lauten Knall und alarmierte die Polizei. Die eintreffenden Beamten fanden den stark beschädigten Automaten vor, bei dem die Zigaretten- und Geldbehälter auf den Gehweg geschleudert waren. Die Kriminalpolizei der Direktion 4 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


Steglitz-Zehlendorf – Tote nach Wohnungsbrand

Bei einem Wohnungsbrand heute Morgen in Zehlendorf kam die 98-jährige Bewohnerin ums Leben. Gegen 7.10 Uhr bemerkten Mitbewohner des Hauses in der Täubchenstraße Brandgeruch und alarmierten die Feuerwehr. Die Brandbekämpfer löschten die Flammen und fanden die Seniorin leblos in einem Zimmer der stark mit Rauch gefüllten Souterrainwohnung auf. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nicht vor. Die Ermittlungen zur Brandursache und zur Todesursache dauern an und werden von einem Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen.


Steglitz-Zehlendorf – Kontrolle verloren

Die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor heute Morgen ein Mann in Zehlendorf. Nach Zeugenaussagen war ein 35-Jähriger mit seinem Mercedes Vito gegen 8.40 Uhr auf der Clayallee in Richtung Teltower Damm unterwegs. Auf Höhe des Rathauses Zehlendorf soll er abrupt gewendet haben. Dabei verlor er die Kontrolle über seinen Wagen, geriet auf den Gehweg und prallte in das Schaufenster eines Lebensmittelgeschäftes, das dadurch komplett zerstört wurde. Anschließend flüchtete er vom Unfallort und fuhr in Richtung Schützallee davon. Nun in der Clayallee verlor er erneut die Kontrolle, rammte drei parkende Fahrzeuge und blieb kurz vor der Scharfestraße stehen. Von dort flüchtete der 35-Jährige zu Fuß weiter. Alarmierte Polizisten konnten den Flüchtenden wenig später in einem Bus der BVG stellen und festnehmen. Bei der Festnahme leistete der alkoholisierte Mann so schweren Widerstand, dass drei Beamte mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden mussten und ihren Dienst nicht fortsetzten konnten. Der Unfallfahrer wurde in eine Gefangenensammelstelle gebracht, in der eine Blutentnahme und erkennungsdienstliche Maßnahmen durchgeführt wurden. Wegen psychischer Auffälligkeiten wurde der 35-Jährige anschließend einem Arzt vorgestellt und in einem Krankenhaus stationär untergebracht. Die Ermittlungen dauern an.


21.10.2017 (Samstag)


Steglitz-Zehlendorf – Jugendliche nach Raub festgenommen

Polizisten nahmen gestern Nacht zwei junge Männer in Lankwitz fest. Zeugenaussagen zufolge soll Folgendes geschehen sein: Gegen 22.45 Uhr war ein 22-Jähriger auf der Leonorenstraße unterwegs, als ihn zwei junge Männer anhielten und ihn mit einem Messer bedrohten. Sie forderten darüber hinaus die Herausgabe seines Handys. Der Aufforderung kam der Überfallene nach und das Duo flüchtete mit der Beute in Richtung Kaulbachstraße. Alarmierte Fahnder des Polizeiabschnittes 46 konnten die Beiden jedoch noch in der Nähe finden und festnehmen. Bei den 18- und 19-jährigen mutmaßlichen Räubern fanden die Polizisten nicht nur das benutzte Messer, sondern auch das geraubte Handy. Das Duo wurde in eine Gefangenensammelstelle gebracht und dort der Kriminalpolizei der Polizeidirektion 6 überstellt.


13.10.2017 (Freitag)


Steglitz-Zehlendorf – Junger Mann von Auto erfasst

Bei einem Verkehrsunfall heute früh in Nikolassee wurde ein 18-Jähriger schwer verletzt. Nach den bisherigen Erkenntnissen und Angaben von Zeugen überquerte der junge Mann gegen 6.45 Uhr von der Kurstraße kommend die Potsdamer Chaussee. Dabei erfasste ihn ein Opel Corsa-Fahrer, der die Potsdamer Chaussee in Fahrtrichtung Wasgensteig befuhr. Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr brachten den 18-Jährigen in ein Krankenhaus, wo er stationär behandelt werden muss. Der 45-jährige Autofahrer blieb unverletzt. Während des Rettungseinsatzes und der Unfallaufnahme kam es zu Verkehrsbeeinträchtigungen.


11.10.2017 (Mittwoch)


Steglitz-Zehlendorf – Fußgänger schwer verletzt:

Bei einem Verkehrsunfall in Nikolassee wurde gestern Abend ein Mann schwer verletzt. Nach ersten Ermittlungen war ein 56-Jähriger gegen 21.45 Uhr mit seinem Opel auf der Spanischen Allee, aus Richtung Kronprinzessinnenweg kommend, unterwegs. An der Autobahnzufahrt Spanische Allee bog er nach links ab, um auf die Autobahn BAB 115 zu fahren. Dabei erfasste er einen Fußgänger, welcher die Einmündung gerade überquerte. Der 54-Jährige wurde durch den Zusammenstoß schwer am Rumpf verletzt. Er kam zur stationären Behandlung in einen Krankenhaus. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4 übernimmt die weitere Unfallbearbeitung.


09.10.2017 (Montag)


Steglitz-Zehlendorf – Nach Unfall zu Fuß aus brennendem Wagen geflüchtet

Ein 45-Jähriger hat heute Vormittag in Lichterfelde mindestens einen Unfall verursacht und war anschließend zunächst zu Fuß geflüchtet. Nach derzeitigen Erkenntnissen fuhr der 45-Jährige gegen 10.40 Uhr mit seinem Opel auf dem Ostpreußendamm. Gemäß Zeugen soll er dabei mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein und war in den Gegenverkehr geraten. Hier hatte er zunächst den Vito eines 42-Jährigen touchiert und war dann nahezu frontal mit dem Mercedes eines 67-Jährigen zusammengeprallt, daraufhin nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und in Richtung Gehweg geschleudert worden. Dadurch war auch noch ein Sachschaden an einem parkenden Fahrzeug entstanden. Der Opel fing dann im vorderen Bereich Feuer. Der Fahrer konnte sich jedoch selbst befreien und flüchtete zunächst zu Fuß. Polizeibeamte nahmen ihn wenig später in der Ostdorfer Straße vorläufig fest. Der Mann hatte eine Kopfverletzung und kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Da der Verdacht bestand, er könnte Betäubungsmittel konsumiert haben, wurde ihm dort auch Blut abgenommen. Die Fahrer der anderen beiden Fahrzeuge erlitten Verletzungen, die jeweils ambulant behandelt wurden. In dem Opel des bereits polizeibekannten Mannes fanden die Beamten zwei Tütchen mit Betäubungsmitteln sowie eine vierstellige Summe Bargeld. Beides wurde beschlagnahmt. Kurz vor dem Unfall am Ostpreußendamm war es in der Nähe zu einem weiteren Unfall mit Sachschaden gekommen, bei dem ein Kleinwagen geflüchtet war. Es wird nun geprüft, ob der 45-Jährige mit dem Corsa auch für diesen Unfall verantwortlich sein könnte. Die umfangreichen Ermittlungen dauern an.


04.10.2017 (Mittwoch)


Steglitz-Zehlendorf – Mutmaßliche Autodiebe festgenommen

In der vergangenen Nacht nahmen Zivilpolizisten drei mutmaßliche Autodiebe in Steglitz fest. Kurz nach Mitternacht nahmen die Beamten das Trio, zwei 38-Jährige und einen 27-Jährigen, in der Schildhornstraße vorläufig fest. Zuvor sollen die Männer einen BMW vom Saatwinkler Damm in Charlottenburg-Nord entwendet haben. Anschließend seien die beiden 38-Jährigen mit dem gestohlenen Wagen über die Stadtautobahn gefahren; der Dritte im Bunde folgte mit einem Audi. Nach den Festnahmen mussten sich die mutmaßlichen Autoknacker in einem Gewahrsam jeweils einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen, die Fahrzeuge wurden sichergestellt. Ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 2 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


01.10.2017 (Sonntag)


Toter im Park – 1. Mordkommission bittet um Mithilfe – 5000 Euro Belohnung

Mit der Veröffentlichung von Bildern bittet die 1. Mordkommission um Mithilfe. Bei dem Toten, der am Freitag, den 8. September 2017, in den frühen Morgenstunden in einem Park in Steglitz gefunden wurde, handelt es sich um den 47- jährigen wohnungslosen Klaus JÜTERBOCK, der eine Woche zuvor mit seinem Hund aus Rendsburg (Schleswig- Holstein) nach Berlin gekommen war. Markant sind unter anderem der rot/ blaue Schlafsack und der Hund des Verstorbenen. Die Obduktion ergab, dass der 47-Jährige an Tuberkulose erkrankt war, so dass die Wahrscheinlichkeit besteht, dass der Täter oder die Täterin sich infiziert haben könnte. Die Polizei rät in diesem Zusammenhang dringend, sich an die 1. Mordkommission oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden.
Zu den Hintergründen der Tat bitten die Ermittler um Mithilfe:
• Wer kennt Klaus Jüterbock oder Kontaktpersonen von ihm?
• Wer kann Angaben zu Vorfällen machen, bei denen Herr Jüterbock andere Personen angesprochen oder belästigt hat?
• Wer kann Angaben zum Verbleib einer großen blauen IKEA- Tasche mit persönlichen Unterlagen des Klaus Jüterbock machen?
• Wer hat in der Nacht von Donnerstag, den 7. September 2017 zu Freitag, den 8. September 2017 verdächtige Beobachtungen im Park Schloßstraße Ecke Grunewaldstraße gemacht?
Für Hinweise zur Gewinnung von Beweismitteln, durch die der oder die Täter/Täterin bzw. Täterinnen, überführt werden können, hat die Staatsanwaltschaft Berlin eine Belohnung von bis zu 5.000,- Euro (Fünftausend Euro) ausgelobt. Die Belohnung ist ausschließlich für Personen aus der Bevölkerung bestimmt, nicht für solche, zu deren Berufspflichten die Verfolgung von Straftaten gehört. Personen, die an der Tat beteiligt waren, sind von einer Zuteilung der Belohnung ausgeschlossen. Die Verteilung der Belohnung findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt. Hinweise bitte an die 1. Mordkommission unter der Rufnummer (030) 4664-911111, per E-Mail unter lka111-hinweis@polizei.berlin.de sowie jede andere Polizeidienststelle. Die Bilder können im Internet unter http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.629005.php abgerufen werden.
Erstmeldung Nr. 2055 vom 8. September 2017: Toter im Park – 1. Mordkommission bittet um Mithilfe
In den frühen Morgenstunden fanden Passanten einen toten Mann in Steglitz. Ersten Ermittlungen zufolge wurde der 47-Jährige Opfer eines Tötungsdeliktes. Die Fußgänger fanden ihn gegen 6.20 Uhr in einem kleinen Park an der Grunewald- Ecke Schloßstraße. Eine für heute anberaumte Obduktion soll letztlich die Todesursache klären. Zu den Hintergründen der Tat ermittelt nun die 1. Mordkommission des Landeskriminalamtes, die zu der Sache um Mithilfe bittet.


gemeldet von verschiedenen Polizeidienststellen

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