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08.05.2017 (Montag)


Steglitz-Zehlendorf – Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt

Ein schwerer Unfall ereignete sich gestern Nachmittag auf der BAB 115 in Nikolassee. Nach derzeitigem Kenntnisstand fuhr ein 45-Jähriger gegen 17 Uhr mit einem Land Rover zwischen der Spanischen Allee und Hüttenweg in Richtung Charlottenburg. Hinter dem Autofahrer fuhr ein 28-Jähriger Motorradfahrer. Offenbar schätzte der KTM-Fahrer aufgrund des zähfließenden Verkehrs den Abstand des Vorausfahrenden falsch ein und fuhr nahezu ungebremst auf ihn auf. Der Motorradfahrer kam zu Fall, rutschte mit seinem Zweirad über die Autobahn und prallte in die Leitplanke. Dabei erlitt er einen lebensgefährlichen Bruch am Hals und kam mit einem alarmierten Rettungswagen in ein Krankenhaus. Eine akute Lebensgefahr besteht derzeit nicht. Der Autofahrer blieb unverletzt. Die BAB 115 musste wegen der Unfallaufnahme stadteinwärts von 17.25 Uhr bis 20.35 Uhr gesperrt werden.


03.05.2017 (Mittwoch)


Steglitz-Zehlendorf – Erst Fußgänger angefahren, dann an die Wand geprallt

Gestern Abend wurde ein Fußgänger in Zehlendorf nach dem Einkauf schwer verletzt. Nach bisherigen Ermittlungen startete gegen 22 Uhr eine 53-Jährige einen Opel auf dem Parkplatz eines Supermarktes an der Ladiusstraße und rollte mit diesem zum Geschäft. Auf dem Weg dorthin erfasste sie einen 48-jährigen Kunden, welcher stürzte und einen Beinbruch erlitt. Anschließend prallte sie gegen das Gebäude des Marktes. Nach dem Stillstand soll die Fahrerin das Auto über die Beifahrerseite verlassen haben. Alarmierte Polizisten des Abschnittes 43 stellten bei der 53-Jährigen einen Atemalkoholwert von 2,2 Promille fest. Zudem hat sie keine Fahrerlaubnis. Sie wurde in eine Gefangenensammelstelle gebracht und aus dieser nach einer Blutentnahme wieder entlassen. Die Halterin des Opel soll während des Unfalles im Markt einkaufen gewesen sein. Der 48-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht und verbleibt dort stationär. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4 führt die Ermittlungen.


Steglitz-Zehlendorf – Mutmaßlicher Räuber schwer verletzt

Mit einer Eisenstange soll heute früh in Wannsee ein 32-jähriger mutmaßlicher Räuber niedergeschlagen worden sein. Ersten Ermittlungen zufolge soll gegen 4 Uhr der 32-Jährige vor einer Flüchtlingsunterkunft in der Straße Zum Heckeshorn einen 26-jährigen Heimbewohner angesprochen und gefragt haben, ob es noch freie Schlafplätze gäbe. Der Bewohner, der gerade mit seinem Handy hantierte, soll unvermittelt von dem Fragenden in den „Schwitzkasten“ genommen und seines Mobiltelefones beraubt worden sein. Der Angegriffene soll nun zu einer Eisenstange gegriffen und wiederholt auf den Räuber eingeschlagen haben. Hinzugerufene Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Flüchtlingsunterkunft konnten die beiden voneinander trennen und alarmierten die Polizei. Der Niedergeschlagene wurde mit Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen in ein Krankenhaus zur stationären Behandlung gebracht. Der 26-Jährige wurde nach Feststellung seiner Personalien am Ort entlassen. Die Ermittlungen zu der gefährlichen Körperverletzung und dem versuchten Raub übernahm das zuständige Kommissariat der Kriminalpolizei der Polizeidirektion 4.


gemeldet von verschiedenen Polizeidienststellen

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