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27.10.2017

Scheibes Kolumne: Team Hund oder Team Katze?

Liebe Freunde, es ist an der Zeit, dass wir über ein Thema sprechen, das uns bestimmt alle umtreibt – Katzen! Längst sind diese Miau-krächzenden Vierbeiner in den meisten Wohnungen der Menschen angekommen. Und haben sich hier eingenistet wie Zecken an einem Hund.

Beim Menschen tragen sie keinen Wuff zum Allgemeinwohl bei. Sie verbellen keine Einbrecher, schenken ihren Herrchen und Frauchen keine demütigen Liebesbekundungen, halten den Küchenfußboden beim Kochen nicht sauber, verschmähen bestes Futter und schnappen auch keine Apfelkerngehäuse und Kekse aus der Luft.

Sie sind nicht einmal als Gassiläufer zu gebrauchen. Wie soll man Herrchen und Frauchen denn sonst zu langen Spaziergängen animieren, sodass sie einmal Pause machen und in der freien Natur neu durchatmen können? Wie viele Beziehungen haben Hunde schon gestiftet, weil sich Frauchen und Herrchen beim Gassigehen kennengelernt haben.

Stattdessen sind die Katzen als Freiläufer lieber allein unterwegs, diese asozialen Schlitzaugen, die im Hintergarten nicht nur ihre Häufchen hinterlassen, sondern nachts auch noch liebestrunken Randale schlagen, dass hart arbeitende Menschen aus den Betten fallen. Und überhaupt diese Freigänger: Bringen nur zum Spaß Vögel, Eichhörnchen und Eidechsen um und legen die Kadaver ihren Herrchen und Frauchen vor die Haustür. Ich meine: Das hat doch früher die Mafia immer mit Pferdeköpfen gemacht. Das ist doch eine Kriegserklärung – oder nicht?

Mit welcher Lobby haben es die Katzen eigentlich geschafft, nicht an die Leine zu müssen? Und warum zahlen sie keine Steuern? Dabei sind Rettungsprogramme der Naturschützer zur Bewahrung aussterbender Singvögel doch um einiges teurer als die Beseitigung von Hundehäufchen auf öffentlichen Wiesen.

Und apropos niedlich? Hat jemand schon mal eine nackte Katze ohne Haare gesehen? Das Alien-Monster aus den Science-Fiction-Filmen könnte nicht gruseliger sein. So gesehen ist es völlig unverständlich, dass sich die Menschen freiwillig diese kommunikationsunwilligen Miniatur-Aliens ins Haus holen. Und überhaupt – die stinken! Wer Katzen im Haus hat, braucht kein Parfum mehr – er riecht eh permanent nach Katzenklo und Katzenfutter. Wobei das Katzenfutter eigentlich ganz lecker ist.

Ich schließe meinen Appell mit dem Hinweis auf die Rheumadecken-Produktion und damit auf die Möglichkeit, eine sinnvolle Verwertungskette für die wachsende Katzenbevölkerung zu schaffen.
Gezeichnet: Becky, der Redaktionshund

Das kann so nicht stehen bleiben!

Hunde? Ernsthaft? Reden wir über diese genetisch degenerierten Vierbeiner, die vom stolzen Wolf abstammen und inzwischen von den Züchtern so weit gedemütigt wurden, dass sie oft genug in eine Handtasche passen?

Bei den kleinen Vertretern muss man ja inzwischen Angst haben, aus Versehen auf sie zu treten. Da würde nur noch ein winselnder Fettfleck auf dem Parkett zurückbleiben.

Und die großen Exemplare können einen Einbrecher zwar anbellen, müssen einen Angriff aber meist abbrechen, weil sie genetischen „Rücken“ haben oder sich bereits von einem Leckerchen aus eigentlich unverwertbaren Industrieabfällen aus der Fleischindustrie bestechen lassen.

Hunde liegen meist den ganzen Tag sinnlos in der Gegend herum und pennen. Wenn sie einmal wach sind, zerfetzen sie die Klorolle, schlecken mit ihrer sabbernden Zunge über die Frühstücksbutter, sondern übel stinkende Verdauungsgase ab und riechen bei jedem Kontakt mit etwas Regenwasser, als hätte man die „Walking Dead“ zum Mittagessen eingeladen.

Hunde sind zu nichts nütze – und viel zu teuer. Die Züchter nehmen so viel Geld für einen Welpen, dass man dafür auch einen gebrauchten Kleinwagen kaufen könnte. Man muss Steuern für sie bezahlen. Sie brauchen Leine, Halsband, ein Bettchen und jede Menge Spielzeug, weil sie sich nicht allein beschäftigen können. Das einzige, was sie gut können, ist zerstören. Immerhin schaffen sie es zum Glück überraschend schnell, das Ventil aus Quietschespielzeugen herauszubeißen, sodass die akustische Belästigung ebenso schnell wieder vorbei ist, wie sie begonnen hat.

Ich bin der Meinung, als Haustiere sind Hunde völlig überschätzt. Man könnte sie auf Feldern anbinden, damit sie die Krähen verbellen. Man könnte aus ihrem Fell und Leder bequeme Hausschuhe machen. Und ich habe mir von asiatischen Freunden sagen lassen, dass sie ganz lecker schmecken sollen. Bis es den „Hot-Dog“ an jedem Imbiss in der Nachbarschaft gibt, sollte jeder seinen Hund auf Gassirunde schicken – alleine.

Gezeichnet: Die Nachbarskatze.

(Carsten Scheibe, Foto oben: Tanja M. Marotzke)

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