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02.07.2017

Steglitz: Karate lernen im Shimai Dojo

Shihan Ingo Freier lehrt bereits seit über 50 Jahren Karate. Er ist direkter Schüler von Mas Oyama, der in Japan den Karate-Stil Kyokushin begründet hat. In seiner ehemaligen Oyama Karate Schule am Hermannplatz hat Shihan Ingo Freier mehrere tausend Schüler ausgebildet. (ANZEIGE)

Nun ist der bekannte Karatelehrer wieder aktiv – und zwar im Shimai Dojo in Steglitz. Im unabhängigen Shimai Dojo lernen zurzeit etwa 25 Schüler den besonderen Karate-Stil, der ganz auf die Selbstverteidigung abzielt und einen Kampf, der sich nicht abwenden lässt, möglichst in zwei Schlägen beendet. Vor Ort kümmert sich Anh Son Le (31) um die gesamte Organisation und um die Leitung der Kurse.

Die Erwachsenen trainieren zurzeit immer Montag und Donnerstag von 20:15 bis 21:45 Uhr, die Kinder ab 6 Jahre sind am Samstag von 10 bis 11 Uhr an der Reihe. Niemand muss Angst davor haben, neu zum Karateteam hinzuzustoßen, denn die eigene Beweglichkeit und Kondition werden nicht als Basis vorausgesetzt, sondern sind eine natürliche Folge des Trainings. Zum Start reichen eine Sporthose und ein T-Shirt aus. Wer dauerhaft Karate lernen möchte, benötigt einen weißen Gi-Anzug, Handschuhe und Schienbeinschützer. Eine erste Probestunde ist kostenfrei, auch Frauen sind sehr willkommen.

Shihan Ingo Freier: „Natürlich geht es beim Kyokushin-Karate darum, Techniken zu erlernen, die einem dabei helfen, mit einer aggressiven Extremsituation umzugehen. Das Geheimnis einer guten Kampfkunst ist es ja, das sie einen dazu befähigt, einen Kampf schnell zu beenden. Beim Kyokushin-Karate geht es aber auch um den Inneren Weg, also den langsamen Weg zu einem besseren Selbst. Denn ein Karate-Kämpfer strebt in allen Bereichen danach, eine neue Ebene zu erreichen. Aus diesem Grund führen wir auch regelmäßig Zen-Meditationen im Dojo durch.“

In den Trainingsstunden geht es darum, verschiedene Angriffs- und Verteidigungsformen zu lernen und diese in Katas in einer vorgegebenen Weise zu wiederholen. Bei den regelmäßig angesetzten Prüfungen können die Teilnehmer die nächsthöhere Gürtelfarbe erringen. Ahn Son Le: „Bei unseren Übungen kann man sich schon den einen oder anderen blauen Fleck holen. Denn einen Angriff kann man nur dann mit der nötigen Kraft abwehren, wenn er auch ernsthaft vorgebracht wird. Das Verletzungsrisiko ist beim Karate aber sehr gering, weil alle Bewegungen sehr kontrolliert erfolgen.“ (Text/Fotos: CS)

Info: Shimai Dojo (Hinterhof, 3. Stock), Bergstr. 93, 12169 Berlin, Tel.: 030-8869 15 69, www.shimai-dojo.com

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