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22.04.2017

Lichterfelde-West: Georgische Küche im Madloba

Dort, wo früher das „Bergendahls“ im Gardeschützenweg zu finden war, kümmert sich nun das „Madloba“ um die kulinarische Völkerverständigung. Hinter dem Restaurant steht Jaba Bebua (30) gemeinsam mit seiner Familie, die aus Tiflis aus Georgien stammt. (ANZEIGE)

Jaba Bebua: „Wir haben in Wilmersdorf das Restaurant ‚Genazvale‘ (www.genazvale.de) am Hohenzollerndamm aufgemacht. Dieses Restaurant wird so stark von den Berlinern und auch von den Touristen nachgefragt, dass wir uns entschieden haben, einen zweiten Standort zu besetzen. Das ‚Madloba‘ stellt die georgische Küche nun den Zehlendorfern und Steglitzern vor. Am 27. Januar haben wir das ‚Madloba‘ eröffnet. Wir freuen uns auch hier über sehr viele Besucher. Die Menschen haben große Lust auf die georgische Küche.“

Das „Madloba“ sieht sich als Botschafter Georgiens. An den Wänden sind Folklore-Gewänder und historische Dolche ausgestellt, große Wandbilder zeigen Tiflis und an vielen Stellen erzählen Schautafeln mehr über Georgien. Etwa über die Sprache, die zu den ältesten und schwierigsten der ganzen Welt gehört. Zum Alphabet, das zu den 14 Ur-Schriften zählt, von denen alle modernen Schriften abstammen. Zum georgischen Wein, der aus den Trauben von Weinstöcken gewonnen wird, die nur in Georgien wachsen (und den es im Restaurant auch zu kaufen gibt).

Jaba Bebua: „Georgien ist klein, wir haben nicht viel Industrie und Bodenschätze, dafür aber Kultur, Tourismus, Wein und sehr gutes Essen. Tatsächlich ist die georgische Küche für Osteuropa das, was die italienische Küche für den Westen ist.“

Mitten im Restaurant steht ein selbstgebauter Tandoori-Ofen. Ein Brotmeister aus Georgien nutzt ihn einzig und allein dafür, um das Brot zu backen, das im Restaurant gereicht wird. Die georgische Küche ist einzigartig, viele Speisen kennt man hier gar nicht. So etwa „die Pizza Georgiens“, die „Khachapuri“ genannt wird. Das ist eine flache gebackene Teigtasche, die mit georgischem Käse gefüllt ist. Sehr lecker ist auch der Tomaten- und Gurkensalat, der mit einem einzigartigen Walnuss-Dressing angemacht wird. Auch Schaschlick in allen Variationen steht auf der Karte.

Jaba Bebua sagt: „Am besten kommt man mit vielen Freunden zu uns und stellt den Tisch voller Speisen, die dann unterein­ander geteilt werden. Auch unsere Vorspeisen sind stets so bemessen, dass sie für den ganzen Tisch reichen und nicht nur für den Einzelnen. Gern beraten wir unsere Gäste und stellen eine bunte Speisenfolge zusammen.“ Das „Madloba“ bietet von 12 bis 16 Uhr sogar einen günstigen Mittagstisch an, gern auch mit „Khinkali“: Hier wird die Teigtasche mit Fleisch und Käse gefüllt. (Fotos / Text: CS)

Info: Madloba Restaurant, Gardeschützenweg 139, 12203 Berlin, Tel.: 030-22467820, www.madloba-berlin.de

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