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02.01.2017

Nachgefragt #2: Oliver Becker

Oliver Becker (44) stammt aus dem hohen Norden – er ist in Bremerhaven aufgewachsen. Seit 2014 wohnt er in Berlin am Wannsee – und hat sich hier ganz dem Thema Sicherheit verschrieben. Der Personenschützer, der bereits auf Bud Spencer aufgepasst hat, hat die becker security group gegründet, die den Wachschutz einzelner Immobilien regelt.

Als Cheftrainer und Inhaber bei den Shunryu Kampfkunstschulen bringt er Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Karate und Selbstverteidigung bei. Regelmäßig ist Oliver Becker in Dubai – und kümmert sich um die Sicherheit der Scheichs.

Raus in die Natur: Ihr Lieblingsplatz in Zehlendorf?

Der Wannsee mit all seinen Sehenswürdigkeiten. Besonders die Liebermann-Villa mit ihrem wunderschönen Garten lädt zum Entspannen und Geniessen ein.

Shopping: Wo kann man das in Zehlendorf am besten?

Die Geschäfte in der Breisgauer Straße haben alles, was man braucht. Besonders gefallen mir die kleinen Geschäfte, in denen man noch wirklich beraten wird.

Wenn der kleine Hunger kommt: Der Imbiss Ihres Vertrauens?

Das Tai Pan in der Potsdamer Strasse ist sehr gemütlich und nicht überlaufen. Hier gibt es leckere, asiatische Snacks und ein tolles Mittagsangebot.

Wenn der große Hunger kommt: Wo gehen Sie dann essen?

Das Restaurant Moorlake macht Spaß. Leckeres Essen und nette Atmosphäre im Sommer wie im Winter. Sehr zu empfehlen ist auch das schwäbische Restaurant „Zum grünen Baum“ am Wilhelmplatz in Wannsee. Draussen sitzen im Sommer mit Blick auf die Kirche und im Hintergrund das Glockenspiel – herrlich.

Abends etwas trinken: Nur wo?

Hier lohnt sich ein Besuch in der Loretta am Wannsee. Ob Bier oder Wein, eine umfangreiche Karte beschert öfters einen netten und gemütlichen Abend.

Was für ein Laden fehlt Ihnen in Zehlendorf?

Mir persönlich fehlt ein Starbucks. Als ich nach Zehlendorf gekommen bin, gab es noch den Starbucks in Zehlendorf-Mitte, der dann aber geschlossen hat, was ich persönlich bedauert habe.

Wie beschreiben Sie den typischen Zehlendorfer?

Erst zurückhaltend und dann nett und freundlich. Besonders am Wannsee sind die Menschen sehr kommunikativ und höflich.

Was muss man in Zehlendorf unbedingt gesehen haben?

Ich glaube, die Liebermann-Villa sollte jeder mal gesehen haben. Wenn man die Historie der Villa kennt, ist es schon beeindruckend, was man aus der Villa überhaupt machen konnte. Ein Ort, der zum Nachdenken anregt und zeigt, dass man nie aufgeben darf, um seine Ziele und Wünsche zu erreichen.

Was sollte man tunlichst in Zehlendorf NICHT gesehen haben?

Den ganzen Müll, den irgendwelche Spinner einfach an den Straßenrand werfen.

Was ist das Besondere an Zehlendorf?

Man wohnt in der Großstadt, fühlt sich aber in Zehlendorf wie auf dem Dorf. Das viele Grün, die Seen und die überwiegend netten Menschen schaffen eine Wohlfühlatmosphäre.

Was nervt an Zehlendorf?

Die unglaubliche Vielzahl von Einbrüchen und Autoaufbrüchen. Viele arbeiten hart, oder haben hart gearbeitet, für ihr kleines Häuschen – und werden dann Opfer von verfehlter Politik im Land.

Das Beste, was IHNEN in Zehlendorf je passiert ist…

Die Entscheidung nach Wannsee zu ziehen und tolle Nachbarn zu haben.

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