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02.10.2016

Botanische Nacht 2016: Karibik in Zehlendorf

botanische Nacht1Einmal im Jahr öffnet der Botanische Garten in den Abendstunden seine Tore und lädt viele tausend neugierige Gäste zur Botanischen Nacht ein. In dieser Nacht werden 16 Kilometer Wege illuminiert, es gibt eine viele hundert Meter lange Freßmeile und überall auf dem Gelände warten kreative Kunstdarbietungen auf Zuschauer – Theater, Buchvorlesungen, Musik und Tanz.

Am Ende sorgt ein gewaltiges Höhenfeuerwerk vor den gläsernen Gewächshäusern für „Ahhs“ und „Ohhs“. Im aktuellen Jahr stand die Botanische Nacht unter dem Motto „eine karibische Sommernacht“.

Tropische Farbtupfer, von der Kultur der Karibik von Kuba bis Trinidad inspiriert, sorgten im ganzen Botanischen Garten für ein südländisch entspanntes Flair. Wunderschön kostümierte Tänzerinnen führten die Zuschauer in die Rumba, den Calypso und die Salsa ein – und gaben zugleich tolle Fotomotive ab. Es gab Reggae-Rhythmen zu hören und natürlich durften auch Cocktails wie etwa die Caipirinha im Angebot nicht fehlen.

Sehr viel Publikum zogen auch die drei Kubaner an, die live demonstrierten, wie eine echte Zigarre gerollt wird. Die Zigarren wurden auch gleich an die rauchende Fraktion weitergegeben, sodass viele Besucher den fermentierten Tabak vor Ort selbst verkosten konnten.

Das Wetter hielt am 16. Juli und so konnten die Besucher der Botanischen Nacht (www.botanische-nacht.de) bis in die späten Nachtstunden im T-Shirt über die ausgeschilderten Pfade wandeln, um sich von den einzelnen Attraktionen vor Ort überraschen zu lassen.

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Im Rahmen der „8. Botanischen Nacht“, die sich in diesem Jahr von der Karibik inspirieren ließ, gab es einmal mehr zahllose kleine Events und Veranstaltungen in ungewohnter Kulisse. Ein Programmheft führte die Besucher (17.000 Schritte haben wir von der Redaktion an diesem Abend absolviert) zu kurzweiliger Unterhaltung.

Die „Tin Pan Alley Steelband“ spielte Calypso, Soca und Reggae. Diana und Achim brachten willigen Besuchern erste Samba-Schritte bei. Das „Trio Candela“ schmetterte kubanische Hits à la „Buena Vista Social Club“. Viola Livera präsentierte sich als Baumelfe, die in einem Flying-Yoga-Tuch in der Luft baumelte. Marianne Pucks überraschte die Zuschauer mit Ikebana, der Kunst des Blumensteckens mit den Blüten der Karibik. Brasilianische Bewegungskünstler führten die Besucher derweil in die Kampfkunst des Capoeira ein. Hier verschmelzen Tanz und Kampfsport auf sehr ansehnliche und zugleich effiziente Weise miteinander.

Wer sich botanisch interessiert, konnte auch bei verschiedenen Führungen mitmachen. Hier ging es natürlich thematisch um eine botanische Entdeckungsreise in die Karibik. Themen waren hier exotische Nutzpflanzen, Palmen und Giganten der Karibik, fleischfressende Pflanzen und – besonders spannend – Gewürze der karibischen Küche.

Uwe Lachmann: „Die Botanische Nacht besuche ich jedes Jahr aufs Neue. Das ist wie Urlaub. Es macht sehr viel Spaß, einfach den Pfaden im Park zu folgen und sich von dem überraschen zu lassen, was gleich hinter der nächsten Ecke wartet. Zugleich ist es eine schöne Gelegenheit, dem Botanischen Garten einmal wieder einen Besuch abzustatten. Der große Ansturm zeigt, dass es vielen Berlinern wie mir geht.“ (Fotos / Text: CS)

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