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02.08.2016

Nikolassee: In der Malschule KienArt

kienart3Dank Stephanie Kienast kommt die Kreativität in Nikolassee nicht zu kurz. In einem alten Gebäude von 1902 gleich gegenüber vom S-Bahnhof „Nikolassee“, in dem früher einmal die Post untergebracht war, betreibt die Zehlendorferin nun schon seit fünf Jahren ihre eigene Malschule. (ANZEIGE)

Die freischaffende Künstlerin setzt viele verschiedene Maltechniken und Materialien wie Aquarell oder Pastell ein, setzt in ihren Werken aber besonders gern auf Öl – für gemalte Landschaften – oder auf Acryl – für die abstrakten Bilder. Ihre Fertigkeiten und Erfahrungen gibt sie in Kursen weiter, die gut gebucht werden.

Stephanie Kienast, die bereits malt, seitdem sie einen Stift in den Händen halten kann: „Wer bei mir einen Kurs mitmacht, bucht zehn Termine und kommt dann einmal in der Woche für zwei Stunden zu mir in die Malschule. Hier hat jeder seine festen Tage. Bei den Gemeinschaftsprojekten stelle ich mich an die Staffelei und gebe alles vor, sodass meine Kursbesucher Schritt für Schritt von der Einteilung des Motivs über die Art der Pinselführung bis zum finalen Bild geführt werden. Da kann es sein, dass ich vom Ostseeurlaub ein Foto vom Strand mitbringe und wir daraus dann gemeinsam ein Bild daraus machen. Dabei bringt jeder seine eigene Note ein und am Ende entstehen lauter Unikate. Bei den Einzelprojekten kommen die Hobbykünstler zu mir und bekommen aktive Hilfe, wenn sie etwa eine Idee für ein Bild haben, das aber nicht allein umsetzen können. Viele bringen ihre ‚Bilderleichen‘ mit und möchten, dass wir sie gemeinsam retten und fertigstellen.“

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Die Atelierräume liegen im ersten Stock des Hauses. Sie sind riesengroß, sehr hell und so möbliert, dass ausreichend Platz für alle da ist. Schutzkittel zum Malen, alle Farben, Pinsel und sonstigen Materialien sind vor Ort vorhanden.

Stephanie Kienast: „Man sagt mir nach, dass ich eine Engelsgeduld mit meinen Malschülern habe. Ich bringe sie auch dazu, immer einen Tick mehr aus sich herauszuholen, als sie es sich selbst zugetraut haben. Oft sind die Leute verblüfft, was sie am Ende aus dem Nichts erschaffen haben.“ Eine große Jubiläumsfeier zum 5. Jahr des Bestehens im Mai wurde mit einer Vernissage der Kunstwerke gekoppelt, die in der Malschule entstanden sind: Das Ergebnis war mehr als sehenswert.

Für die Kinder, die in der Malschule auch gern ihre Geburtstage feiern, gibt es übrigens einen eigenen Raum, in dem nach Herzenslust gemalt, aber auch gekleckert werden darf. (Fotos / Text: CS)

Info: Malschule & Atelier KienArt, Stephanie Kienast, Prinz-Friedrich-Leopold-Straße 2, 14129 Berlin, Tel.: 030 – 91564441, www.kienart.de

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